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Monat: Juli 2009

Die Tomate sucht ihre Identität

Der globale Wettbewerb hat die Tomate zum gesichtslosen Massenprodukt gemacht. Mit ruinösen Folgen für viele Produzenten. Etwas abseits der grossen «Tomatenströme» steigt das Interesse an alten Sorten.

Industrielle Tomatenproduktion in WestlandEine ganze Region mit Glas bedeckt. 5000 Hektaren Gewächshäuser mit Gemüse und Blumen stehen in Westland an der holländischen Nordseeküste. Das Glashaus ist fixer Bestandteil des Ortsbildes und fast schon ein Kulturgut. Das Leben spielt sich in und zwischen den Gewächshäusern ab. Durch die angelaufenen Gläser schimmern an vielen Orten Tomatenpflanzen durch.… mehr

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Tomaten für den feinen Geschmack

Im Luzerner Seetal baut eine Bäuerin achtzig verschiedene Tomatensorten an. Die Gourmet-Tomaten verkauft sie an Restaurants in der Region, an Marktfahrer und direkt ab Hof.

Farbige Hämiker TomatenWo gibt es das schon: Ein Tomatenhaus, in dem rund um die Uhr sanfte Musik aus den Lautsprechern ertönt? Die «farbigen Hämiker Tomaten» sind eben in jeder Beziehung speziell. «Ein Klangforscher untersucht, ob sich der Naturklang positiv auf das Wachstum von Pflanzen auswirkt,» klärt Bäuerin Monika Fessler-Alig auf. Und? «Bis jetzt kann ich noch nichts sagen, die spirituellen Töne schaden aber sicher nicht, und mir gefällt es.»… mehr

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Die «Kosmetikbauern» verbreiten den Duft der Schweiz

Neun Oberaargauer Bauern stellen aus Kräutern und Tannennadeln ätherische Öle her. Mit den eigenen Kosmetikprodukten der Natur-Pflegelinie Suissessence haben sie in kurzer Zeit die Drogerien in der ganzen Schweiz erobert.

Fritz Hess von suissessenceVorsichtig öffnet Fritz Hess die Glasflasche mit dem gelblichen Zitronenmelissenöl und atmet die entweichenden Dämpfe ein. Er schliesst kurz die Augen, wer weiss was er jetzt sieht: Schweizer Landschaften, eine Blumenwiese oder gar einen Wald? Nie hätte der Bauer aus Wangen an der Aare gedacht, dass er dereinst ein Näschen für feine Düfte entwickeln würde.… mehr

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Jetzt schlägt die Stunde der «richtigen» Tomaten

haemikon_webVon der Delikatesse zum anonymen Massenprodukt. Dieser Weg scheint für viele Lebensmittel vorprogrammiert. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Lachs. Ganz ähnlich sieht es bei der Tomate aus. Einst aus Südamerika eingeführt, wo sie in tausenden von Variationen vorkam, ist sie zur runden Einheitstomate verkommen, die nur noch mit einer gehörigen Prise Salz oder Aromat geniessbar ist. Trotzdem ist sie beliebt: Jeder Schweizer und jede Schweizerin isst jährlich fast 10 Kilogramm davon. Tendenz steigend.

Renaissance von Coeur de boef

Während der Saison kommen die Tomaten aus Schweizer Gewächshäusern sonst aus Ländern wie Marokko, Spanien oder Holland.… mehr

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