Publizierte Artikel
Artikel von August, 2010:
«Deutsche Produzenten stehen nicht Gewehr bei Fuss an der Grenze!»
Freitag, 20. August 2010

Die Weichen sind auf Spezialisierung gestellt. Rund 35 Hektaren Mini-Romana baut die Gemüsebau Huber GmbH & Co im Baden-Württembergischen Friesenheim in diesem Jahr an. Die anderen Hauptkulturen sind Brokkoli, Eisberg und Kopfsalat. «Noch vor fünf Jahren wäre eine derart kleine Produktpalette für mich undenkbar gewesen,» sagt Berthold Huber etwas wehmütig. Als Vollblut-Gemüseproduzent war er sich viele Jahre gewohnt, ein breites Sortiment anzubauen.
Standort bringt alles andere als «den Fünfer und das Weggli»
Freitag, 20. August 2010

Im Hintergrund erscheint die Silhouette der Stadt Basel. Der Betrieb ist zwar auf deutschem Boden liefert aber praktisch ausschliesslich in die Schweiz. Er profitiert dabei von einer Spezialregelung in Grenzkantonen: Steht der Betrieb in einer Distanz von weniger als 10 km zur Grenze dürfen diese Produkte zollfrei in die Schweiz ausgeführt werden. Günstig in der EU produzieren und dann zu einem guten Preis in der Schweiz verkaufen. Das denken sich wohl viele seiner Schweizer Berufskollegen ganz spontan. Doch der Gedanke an das «Fünfer und Weggli» ist hier fehl am Platz, wie sich herausstellt.
Die Karotten auf dem Weg nach unten?
Freitag, 20. August 2010

Die Karotte ist so etwas wie das Sorgenkind der Gemüsebranche: Die Preise sanken in den letzten Jahren nahezu ins Bodenlose. Die Neuvergabe von Lieferrechten sorgt für hitzige Diskussionen unter den Produzenten. Und in den Regalen taucht die Karotte immer häufiger in lieblosen 2-Kilogramm-Säcken im Billigsegment auf. «Wir müssen aufpassen, dass die Karotte nicht zur orangen Kartoffel abgewertet wird», sagte Hansruedi Rauchenstein vom Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in seinen Einführungssätzen zur Tagung «Herausforderungen im Karottenbau» im aargauischen Waltenschwil.



