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Publizierte Artikel

Die Spezialisierung auf Radischen war eine gute Entscheidung

Freitag, 03. Februar 2012

Radieschen standen schon beim Vater von Frédéric Barth und Daniel Brandt hoch im Kurs. Doch mit dem Kauf der ersten Radieschen-Erntemaschine in der Schweiz überhaupt schlugen die Söhne vor über zehn Jahren einen neuen Kurs ein: Seither wachsen auf dem Betrieb in Ried bei Kerzers unter 2,5 Hektaren Glas nur noch Radieschen. Und das während 52 Wochen im Jahr. Der tägliche Kundenkontakt und eine gute Anbauplanung sind wichtig, um den Markt permanent mit Ware versorgen zu können. «Die Spitzen liegen an Weihnachten und im Frühling», sagt Dani Brandt. Je nach Jahreszeit wachsen Radieschen licht- und temperaturbedingt schneller oder langsamer. Im Sommer reichen drei Wochen bis sich die roten Knollen bilden, im Winter dauert das Wachstum aber drei Monate. Entsprechend der Jahreszeit verwenden sie deshalb fünf bis sechs verschiedene Sorten.

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«Wir müssen uns auf jeden Fall anstrengen, um im Markt bleiben zu können!»

Freitag, 03. Februar 2012

Der neue Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) glaubt, dass sich die Öffnung der Märkte nicht aufhalten lässt. Der Einkaufstourismus zeige schon heute, wie der Grenzschutz laufend durchlässiger werde. Den Gemüseproduzenten rät er, auf Frische und Regionalität zu setzen.

Herr Lehmann, welchen Bezug haben Sie persönlich zu Gemüse?
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Im Garten meiner Mutter lernte ich, wie Gemüse produziert wird. Heute pflege ich bei mir zu Hause einen kleinen Gemüsegarten. Ich habe sogar ein kleines Gewächshaus für Tomaten. Manchmal gehe ich dort um fünf Uhr morgens rein, weil es so angenehm riecht. Wurde ich früher für meine Hobbygärtnerei eher belächelt finden die Leute das heute wieder cool. So ändert sich der Zeitgeist.

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Wenn die Alternative Bank Schweiz zur einzigen Alternative wird

Freitag, 03. Februar 2012

Unter Biogemüseproduzenten ist die Alternative Bank Schweiz in Olten längstens ein Begriff. Sie springt oft ein, wenn anderen Banken abwinken. Manchmal sogar bei konventionellen Gemüsebetrieben.

Das Geothermie-Projekt von Gemüseproduzent Hansjörg Grob aus Schlattingen TG gehört zu den Gewagtesten in der Schweizer Gemüsebranche der letzten Jahre. Seine Vision: Die Beheizung von Gewächshäusern mit Erdwärme. Mittlerweile ist ein Loch gebohrt und wie es aussieht, reicht die Tiefenwärme in 1500 Meter Tiefe aus und die für den wirtschaftlichen Betrieb mindestens notwendige Wasser-Durchlaufrate sollte genug hoch sein. Vorab wusste niemand, ob dies der Fall sein würde. Und alleine die Bohrung verschlang mehrere Millionen Franken. Die Finanzierung war entsprechend schwierig: «Für ein solches Projekt gibt es keinen klassischen Businessplan», sagt Grob. Sein Glück war der Kanton Thurgau, der für das energiepolitisch wegweisende Projekt eine Risikogarantie sprach. Doch trotzdem winkten immer noch viele Banken dankend ab, weil ihnen das Risiko zu gross war. Bis auf eine: Die Alternative Bank Schweiz (ABS) in Olten.

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Mehr Liquidität und Handlungsspielraum dank Investitionsgüterleasing

Freitag, 03. Februar 2012

Bei Leasing-Geschäften spalten sich nicht nur unter Gemüseproduzenten die Geister. Die einen meiden sie wie der Teufel das Weihwasser. Für andere ist das Investitionsgüterleasing Teil der Geschäftsphilosophie und eine willkommene Möglichkeit, die Liquidität im Betrieb zu sichern.
Was ist, wenn der Betrieb einen neuen Traktor, eine bessere Erntemaschine oder eine modernere Sortieranlage braucht? Wer es hat, bezahlt solche Investitionen aus den laufenden Einnahmen. Denn kaufen ist unter normalen Umständen immer günstiger als eine Fremdfinanzierung. Falls die Eigenmittel nicht ausreichen, bietet sich neben der Aufnahme eines Kredits oder der Erhöhung der Hypothek auch ein Investitionsgüterleasing an. Viele Landwirtschafts-Berater raten allerdings vor Leasing-Geschäften ab. Wie beispielsweise Walter Jucker aus Pfäffikon ZH: «Eine Hypothek ist günstiger als Leasing», sagt der erfahrene Berater. Er ist seit über 30 Jahren im Geschäft und hat auch Gemüseproduzenten in seiner Kundendatei. Er empfehle den Bauern eigentlich nie, sich auf ein Leasing-Geschäft einzulassen. Schon gar nicht für private Zwecke. Leasing sei allenfalls interessant für grosse Betriebe. Trotzdem: Praktisch jeder Gemüseproduzent hat sich schon einmal mit der Möglichkeit eines Leasings auseinandergesetzt. Grund genug also, das Investitionsgüterleasing etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Frische in Plastik versteckt

Freitag, 20. Januar 2012

Es ist früh am Morgen und die Marktstände sind prall gefüllt mit frischem Gemüse, der Duft nach frischem Brot liegt in der Luft. Mostbröckli aus dem Toggenburg, Käsespezialitäten aus dem Appenzell. Der Fischhändler bettet die Egli-Filets und die Crevetten liebevoll auf Eis. Ja, auf dem Wochenmarkt ist die Welt noch in Ordnung und der Einkauf ist noch ein Genuss für Aug und Nase. Doch leider sieht der Einkaufsalltag ganz anders aus.

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Spannende Wurzelgemüse-Welt

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Wenn die Nächte länger und die Tage kälter werden, schlägt die Stunde der Wurzelgemüse. Der Klassiker schlechthin unter ihnen sind die Karotten, die mittlerweile in allerlei Geschmacksrichtungen und Farben angeboten werden – von gelb, hellrot bis dunkelviolett. Trotzdem denken viele bei Karotten und Sellerie im ersten Moment an Winterdepression, monotone Gemüsesuppe und kindliche Lästermäuler. Zu unrecht, denn die Wurzelgemüsepalette ist breiter und vielfältiger als man denkt. Dazu gehören beispielsweise die Pastinaken. Einst von der Kartoffel von unseren Äckern verdrängt, erlebt sie seit ein paar Jahren ein beeindruckendes Comeback. Die weisse Wurzel sieht ähnlich aus wie die Karotte, ist aber im Geschmack würziger und süsslicher. Sie enthält etwas weniger Vitamine, dafür umso mehr Ballaststoffe und Nährstoffe wie Kalzium. Pastinaken kommen bei Kindern geschmacklich gut an und eignen sich auch deshalb für den Babybrei. In der Küche werden sie fein geschnitten in Gemüsesuppen und Eintopfgerichten gekocht oder zusammen mit Äpfeln und Baumnüssen roh als Salat zubereitet.

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Wenn Stehleuchten mitdenken

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Stehleuchte am Arbeitsplatz von Herbert Stadelmann brennt nur, wenn er wirklich dort arbeitet. Verlässt er den Platz, sorgt der eingebaute Bewegungsmelder dafür, dass sie automatisch abschaltet. Dank des Lichtsensors liefert die Minergie-P-Leuchte nur so viel Licht, wie es gerade braucht, um Tageslicht-Niveau zu erreichen. Und im Gegensatz zu sonst in den Büros üblichen Deckenleuchten versorgt das Stehmodell nur die wirklich benötigte Arbeitsfläche mit Licht. Der Stromverbrauch lässt sich durch solche hocheffizienten Leuchtsysteme um das fünffache reduzieren, wie deren Hersteller schreiben. Herbert Stadelmann glaubt aber nur, was er sieht. Deshalb ist bei der Stehleuchte an seinem Pult ein Stromverbrauchs-Messgerät angebracht. «Jetzt braucht sie gerade 60 Watt», sagt der Leiter Gebäudemanagement bei Schindler Schweiz. Ein guter Wert offenbar: 600 der Stehleuchten hat Stadelmann bereits für den Schindler-Campus in Ebikon angeschafft. Der Stromverbrauch konnte dadurch merkbar reduziert werden. Und rechnet sich das auch finanziell? «Auf jeden Fall», sagt Stadelmann. Neben dem geringeren Stromverbrauch würden auch die tieferen Installationskosten ins Gewicht fallen. «Die Stehleuchten lassen sich einfach an die bestehende Steckdose anschliessen, ohne dass Decken und Wände geöffnet werden müssten.» Stadelmann ist ein Freund von pragmatischen Lösungen. Wirksam müssten sie vor allem sein. Und damit meint er vor allem den Energieverbrauch. Was sich letztlich immer positiv auf die Kosten auswirke.

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Schwarz-weiss-Drucker in den Büros von AXA Winterthur

Samstag, 17. Dezember 2011

Je ein Fünftel weniger Energie und CO2 sowie 15 Prozent weniger Wasser- und Papierverbrauch bis ins Jahr 2013. Die Schweizer Gesellschaft des zurzeit weltweit grössten Versicherungskonzerns AXA hat sich ehrgeizige Energiespar-Ziele gesteckt. Peter Kunkler ist der Mann, der das Energieeffizienz-Steigerungsprogramm von AXA Winterthur, ein Kunde von Schindler, an der Front umsetzt. Alle zwei Monate liefert der Leiter Facility Services einen Statusrapport darüber ab, ob die Energie-Effizienzsteigerungs-Ziele erreicht werden. Bei der Energie stehe man gegenwärtig bei etwa 3,3 Prozent Einsparungen, weit unter der Zielmarke also. Einiges verspricht er sich in Zukunft von der vorgesehenen Sanierung der Lüftungs-Anlagen: Dank Wärmerückgewinnung rechnet der Facility Manager dort mit einer Einsparung von drei bis vier Prozent des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Versicherers in der Schweiz. Trotzdem werde der Konzern weder bei der Energie noch bei CO2 die zwanzig Prozent schaffen. Das sei heute schon klar, sagt Kunkler. Unter anderem weil das Unternehmen in den Gebäuden viel Fernwärme nutze, die bereits eine relativ gute CO2-Bilanz aufweise.

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