ausdrucken

Publizierte Artikel

Mehr Liquidität und Handlungsspielraum dank Investitionsgüterleasing

Freitag, 03. Februar 2012

Bei Leasing-Geschäften spalten sich nicht nur unter Gemüseproduzenten die Geister. Die einen meiden sie wie der Teufel das Weihwasser. Für andere ist das Investitionsgüterleasing Teil der Geschäftsphilosophie und eine willkommene Möglichkeit, die Liquidität im Betrieb zu sichern.
Was ist, wenn der Betrieb einen neuen Traktor, eine bessere Erntemaschine oder eine modernere Sortieranlage braucht? Wer es hat, bezahlt solche Investitionen aus den laufenden Einnahmen. Denn kaufen ist unter normalen Umständen immer günstiger als eine Fremdfinanzierung. Falls die Eigenmittel nicht ausreichen, bietet sich neben der Aufnahme eines Kredits oder der Erhöhung der Hypothek auch ein Investitionsgüterleasing an. Viele Landwirtschafts-Berater raten allerdings vor Leasing-Geschäften ab. Wie beispielsweise Walter Jucker aus Pfäffikon ZH: «Eine Hypothek ist günstiger als Leasing», sagt der erfahrene Berater. Er ist seit über 30 Jahren im Geschäft und hat auch Gemüseproduzenten in seiner Kundendatei. Er empfehle den Bauern eigentlich nie, sich auf ein Leasing-Geschäft einzulassen. Schon gar nicht für private Zwecke. Leasing sei allenfalls interessant für grosse Betriebe. Trotzdem: Praktisch jeder Gemüseproduzent hat sich schon einmal mit der Möglichkeit eines Leasings auseinandergesetzt. Grund genug also, das Investitionsgüterleasing etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Alles lesen!

Frische in Plastik versteckt

Freitag, 20. Januar 2012

Es ist früh am Morgen und die Marktstände sind prall gefüllt mit frischem Gemüse, der Duft nach frischem Brot liegt in der Luft. Mostbröckli aus dem Toggenburg, Käsespezialitäten aus dem Appenzell. Der Fischhändler bettet die Egli-Filets und die Crevetten liebevoll auf Eis. Ja, auf dem Wochenmarkt ist die Welt noch in Ordnung und der Einkauf ist noch ein Genuss für Aug und Nase. Doch leider sieht der Einkaufsalltag ganz anders aus.

Alles lesen!

Spannende Wurzelgemüse-Welt

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Wenn die Nächte länger und die Tage kälter werden, schlägt die Stunde der Wurzelgemüse. Der Klassiker schlechthin unter ihnen sind die Karotten, die mittlerweile in allerlei Geschmacksrichtungen und Farben angeboten werden – von gelb, hellrot bis dunkelviolett. Trotzdem denken viele bei Karotten und Sellerie im ersten Moment an Winterdepression, monotone Gemüsesuppe und kindliche Lästermäuler. Zu unrecht, denn die Wurzelgemüsepalette ist breiter und vielfältiger als man denkt. Dazu gehören beispielsweise die Pastinaken. Einst von der Kartoffel von unseren Äckern verdrängt, erlebt sie seit ein paar Jahren ein beeindruckendes Comeback. Die weisse Wurzel sieht ähnlich aus wie die Karotte, ist aber im Geschmack würziger und süsslicher. Sie enthält etwas weniger Vitamine, dafür umso mehr Ballaststoffe und Nährstoffe wie Kalzium. Pastinaken kommen bei Kindern geschmacklich gut an und eignen sich auch deshalb für den Babybrei. In der Küche werden sie fein geschnitten in Gemüsesuppen und Eintopfgerichten gekocht oder zusammen mit Äpfeln und Baumnüssen roh als Salat zubereitet.

Alles lesen!

Wenn Stehleuchten mitdenken

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Stehleuchte am Arbeitsplatz von Herbert Stadelmann brennt nur, wenn er wirklich dort arbeitet. Verlässt er den Platz, sorgt der eingebaute Bewegungsmelder dafür, dass sie automatisch abschaltet. Dank des Lichtsensors liefert die Minergie-P-Leuchte nur so viel Licht, wie es gerade braucht, um Tageslicht-Niveau zu erreichen. Und im Gegensatz zu sonst in den Büros üblichen Deckenleuchten versorgt das Stehmodell nur die wirklich benötigte Arbeitsfläche mit Licht. Der Stromverbrauch lässt sich durch solche hocheffizienten Leuchtsysteme um das fünffache reduzieren, wie deren Hersteller schreiben. Herbert Stadelmann glaubt aber nur, was er sieht. Deshalb ist bei der Stehleuchte an seinem Pult ein Stromverbrauchs-Messgerät angebracht. «Jetzt braucht sie gerade 60 Watt», sagt der Leiter Gebäudemanagement bei Schindler Schweiz. Ein guter Wert offenbar: 600 der Stehleuchten hat Stadelmann bereits für den Schindler-Campus in Ebikon angeschafft. Der Stromverbrauch konnte dadurch merkbar reduziert werden. Und rechnet sich das auch finanziell? «Auf jeden Fall», sagt Stadelmann. Neben dem geringeren Stromverbrauch würden auch die tieferen Installationskosten ins Gewicht fallen. «Die Stehleuchten lassen sich einfach an die bestehende Steckdose anschliessen, ohne dass Decken und Wände geöffnet werden müssten.» Stadelmann ist ein Freund von pragmatischen Lösungen. Wirksam müssten sie vor allem sein. Und damit meint er vor allem den Energieverbrauch. Was sich letztlich immer positiv auf die Kosten auswirke.

Alles lesen!

Schwarz-weiss-Drucker in den Büros von AXA Winterthur

Samstag, 17. Dezember 2011

Je ein Fünftel weniger Energie und CO2 sowie 15 Prozent weniger Wasser- und Papierverbrauch bis ins Jahr 2013. Die Schweizer Gesellschaft des zurzeit weltweit grössten Versicherungskonzerns AXA hat sich ehrgeizige Energiespar-Ziele gesteckt. Peter Kunkler ist der Mann, der das Energieeffizienz-Steigerungsprogramm von AXA Winterthur, ein Kunde von Schindler, an der Front umsetzt. Alle zwei Monate liefert der Leiter Facility Services einen Statusrapport darüber ab, ob die Energie-Effizienzsteigerungs-Ziele erreicht werden. Bei der Energie stehe man gegenwärtig bei etwa 3,3 Prozent Einsparungen, weit unter der Zielmarke also. Einiges verspricht er sich in Zukunft von der vorgesehenen Sanierung der Lüftungs-Anlagen: Dank Wärmerückgewinnung rechnet der Facility Manager dort mit einer Einsparung von drei bis vier Prozent des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Versicherers in der Schweiz. Trotzdem werde der Konzern weder bei der Energie noch bei CO2 die zwanzig Prozent schaffen. Das sei heute schon klar, sagt Kunkler. Unter anderem weil das Unternehmen in den Gebäuden viel Fernwärme nutze, die bereits eine relativ gute CO2-Bilanz aufweise.

Alles lesen!

Swissness à la Minder

Donnerstag, 08. Dezember 2011

60, 80 oder gar 100 Prozent? Über den künftig erlaubten Anteil von ausländischen Rohstoffen in verarbeiteten «Schweizer» Lebensmitteln wird seit langem gestritten. Als Antwort auf die von der Rechtskommission des Nationalrats angedrohte Verwässerung auf 60 Prozent Anteile will der Bauernverband eine Volksinitiative «für eine glaubwürdige Swissness» lancieren. Neo-Ständerat und Berufs-Querkopf Thomas Minder aus Schaffhausen goss nun über ein Interview im Schweizer Bauer zusätzlich Öl ins Feuer: Er strebe bei tierischen Produkten wie Milch, Käse, Fleisch oder Eier einen 100-prozentigen Schweizer Anteil an. Gleich soll es bei Gemüse und Früchten sein. Wie er das wohl genau meinte? Leider fragte der Interviewer nicht nach. Die zunehmenden Futtermittelimporte stehen zwar gerade im Zusammenhang mit den Swissness-Diskussionen schon schräg in der Landschaft. Trotzdem dürften weder Milch-, Geflügel- und vor allem Schweineproduzenten viel Gefallen an den Ideen von Minder gefunden haben. Ohne Eiweissfuttermittel aus dem Ausland läuft auf ihren Betrieben nämlich wenig bis gar nichts. Selbst Gemüse dürfte wohl nicht mehr mit «Suisse Garantie» ausgezeichnet werden. Viele Setzlinge und praktisch alles Saatgut kommen nämlich aus dem Ausland, genauso wie der Dünger übrigens auch. Und die Traktoren laufen in der Regel auch nicht mit Biodiesel aus Schweizer Raps. So war das nicht gemeint? Wie dann, lieber Thomas Minder? Aber ganz durchdacht scheint das ganze sowieso noch nicht zu sein. Denn für ihn seien ein Brot, ein Birchermüesli oder Pommes Chips – anders wie Fondue – keine landwirtschaftlichen Produkte, lässt er verlauten. Folglich müsste bei diesen nach seinen Vorstellungen die Wertschöpfung nur zur Hälfte – also sogar weniger wie 60 Prozent – in der Schweiz stattfinden damit es als schweizerisch gilt. Da hoffen wir einmal, dass sich der Enkel des Mitbegründers des Armbrust-Logos im Parlament nicht allzu fest in die Swissness-Diskussionen einmischt. Der Uferlosigkeit wären sonst Tür und Tor geöffnet.

Diese Kolumne ist in der Fachzeitschrift Alimenta erschienen.

Verdichtetes Bauen am Zürcher Stadtrand

Samstag, 03. Dezember 2011

Die Bevölkerung wächst, die Energie wird knapp und das CO2 aus fossilen Brennstoffen belastet das Klima. Ein neu erstellter Wohnkomplex im Zürcher Triemli berücksichtigt diese Aspekte voll und ganz. Anstelle von dreistöckigen, schlecht isolierten Mehrfamilienhäusern mit kleinen Wohnungen aus den 1940er-Jahren hat die Baugenossenschaft Sonnengarten an der Zürcher Stadtgrenze zwei längliche mehrstöckige Gebäude bauen lassen. Jetzt stehen dort mehr Wohnungen als vorher. Diese sind grösser und verbrauchen weniger Energie. So sieht verdichtetes Bauen aus. «Die alten Häuser bestanden zu einem grossen Teil aus 3,5-Zimmerwohnungen und entsprachen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen», sagt Urs Erni, Präsident der Baugenossenschaft. In der neuen Anlage gibt es nun über 190 optimal gedämmte, geräumige, helle und mit Komfort-Lüftungen ausgestattete Wohnungen. Mehr als die Hälfte davon sind 4,5- und 5,5-Zimmerwohnungen. Damit wolle man wieder vermehrt Familien anziehen.

Alles lesen!

«Ich wollte den Betrieb nie aufgeben!»

Freitag, 18. November 2011

Silvester wird für Kaspar Widmer aus Weggis ganz besonders werden: Es ist der letzte Tag seines Gemüseproduktionsbetriebes. An diesem Tag geht eine Jahrzehnte dauernde Tradition zu Ende. «Es war nie mein Ziel, den Betrieb aufzugeben», sagt der Gemüseproduzent. Doch in den letzten Wochen hätten sich die Ereignisse überstürzt, so dass für ihn der Entscheid reifte, bereits jetzt einen definitiven Schlussstrich zu ziehen. Er hätte auch noch drei Jahre in den veralteten Gewächshäusern weitermachen können, aber wohl nicht länger. Denn der zwei Hektaren grosse Betrieb liegt an bester Lage über dem Vierwaldstättersee, der Boden kostet dort über 1000 Franken pro Quadratmeter. Die Ortsplanungsgesamtrevision sei im Gang und die Bagger werden früher oder später auffahren. Das sei schon immer klar gewesen. Bereits als er den Betrieb vor 21 Jahren pachtete, hätten ihm die Eigentümer – einst selbst aktive Gemüseproduzenten –, klar gemacht, dass die Parzellen einmal überbaut würden.

Alles lesen!

vorwärts blättern rückwärts blättern


Kontakt

eppenberger-media gmbh

David Eppenberger

Journalist BR / Webpublisher

PR-Redaktor CAS

Winkelstrasse 23

CH-5734 Reinach

++41 (0)62 771 02 91

Mobile 078 779 17 19

skype: david_eppenberger

info@eppenberger-media.ch

Service