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Publizierte Artikel

Finnen kaufen finnische Produkte

Finnland erzielt trotz kurzem Sommer einen erstaunlich hohen Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln. Es war selbst für finnische Verhältnisse ein nasser und kühler Sommer. Diese dauern im nordischen Land aufgrund der geografischen Lage schon sonst nur zwischen 120 und 150 Tagen, die dafür aber wenigstens sehr lang sind. Offenbar mussten einige Bauern den Sommerweizen noch im Schneefall

Süsskartoffeln als Trendkultur

Die Nachfrage nach Schweizer Süsskartoffeln ist grösser als das Angebot. Viele Bauern denken deshalb über den Anbau der wärmeliebenden Kultur nach. Doch der Einstieg muss gut überlegt sein. Die Parzelle mit den Süsskartoffeln hat es hier im Berner Seeland in den letzten Wochen arg erwischt: ein Hagelschlag und sintflutartige Niederschläge haben den noch jungen Pflanzen

Bewässerung in heisserem Klima: Für trockene Phasen vorsorgen

Wasser wird zur Schlüsselressource im Gemüseanbau. Gemüsegärtner ohne gesicherten Zugang zu Bewässerungswasser werden es künftig schwer haben. Umso wichtiger ist es, jetzt die Weichen richtig zu stellen. Im letzten Dezember fielen zwischen dem Genfersee und dem Bodensee nur gerade 2 mm Niederschlag, üblich wären 90 mm. Der vergangene Juni war nach 2003 der zweitwärmste seit

Fiktive Reportage aus der Zukunft (2067): Melonen anstatt Karotten

Kevin Gutknecht baut im Jahr 2067 ganzjährig Gemüse und Melonen im Freiland an. Diese wachsen aber nur noch unter Schutznetzen und wegen der Wasserknappheit in Rinnen. Ein fiktiver Blick in eine voraussichtlich warme Zukunft.  Kevin Gutknecht reibt sich die Augen. Nicht wegen der Staubwolke, die sich gerade vom ausgetrockneten Acker des Nachbars über ihm ausbreitet.

Krankheiten und Schädlinge im Klimawandel: Marienkäfer als Rettungsanker?

Wärmere Temperaturen und mehr Trockenheit werden ein neue Dynamik in die Entwicklung von Schädlingen und Krankheiten bringen. Voraussagen sind schwierig. Es kommt vermutlich anders, als man heute denkt.  Was bedeutet es für den Anbau von Schweizer Gemüse und den Pflanzenschutz, wenn es künftig wärmer und trockener wird? Forscher gehen in diesem Fall tendenziell eher von

Salzbatterien sollen Stromgeneratoren ersetzen

Viele Alpbetriebe produzieren ihren Strom mit Benzin- oder Dieselgeneratoren. Ein Älpler im Berner Oberland zeigt nun eine umweltfreundliche Alternative auf: Er speichert Solarstrom in einer mobilen Salzbatterie. Der Wind bläst kräftig an diesem Tag auf der Alp Honegg oberhalb von Eriz. Kein Wunder, ist hier im Berner Oberland seit längerem ein Windpark geplant. Doch bis

Salzbatterie anstatt Stromgenerator

Viele Alpbetriebe produzieren ihren Strom mit Benzin oder Diesel. Auf der Alp Honegg wird Solarstrom aus einer mobilen Salzbatterie bezogen. Röhrende Stromgeneratoren gehören auf vielen Alpen zum üblichen Ton wie Glockengebimmel. Sie sind für die Älpler ein notwendiges Übel, damit auch ein Alpbetrieb mit fehlendem Stromanschluss rationell und sauber arbeiten kann. Mit Wirkungsgraden von um

«Gläserne» Tomaten aus dem digitalen Gewächshaus

Im Tomatenhaus von Gemüsegärtner Beat Bösiger ist die Digitalisierung längstens angekommen. Im Geschäftsalltag sind aber immer noch menschliche Erfahrung und Bauchgefühl gefragt. Beat Bösiger könnte in Rio am Strand liegen und wüsste trotzdem, wo seine Lastwagen gerade unterwegs sind oder wenn ein Bewässerungsschlauch im Gewächshaus geplatzt ist. Über das Mobiltelefon hat er Zugriff zu allen