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Autor: David Eppenberger

Die zunehmende Messgenauigkeit der Analysegeräte sorgt für rote Köpfe

Die Gemüseproduzenten verlangen, dass die Analyselabors und Kantonschemiker nur noch Wirkstoffe nachweisen sollen, die in einer Menge von mehr als 0,01 Milligramm pro Kilogramm vorkommen. Die Kantonschemiker wiederum fordern einen gesetzlich festgelegten Summengrenzwert
bei den Mehrfachrückständen.

Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss! Aber wehe wenn. Zum Beispiel wenn Hightech-Analysegeräte immer genauer arbeiten und dank immer besserer Messtechnik in einer Gemüseprobe problemlos über 400 Wirkstoffe in kleinsten Spuren nachweisen können. In einigen Fällen könne kein Fruchtwechsel mehr betrieben werden, weil Substanzen aus der Vorkultur im minimalen Messbereich in der stehenden Kultur ohne entsprechende Zulassung für den Stoff gefunden werden, sagte der Deutsche Gemüseproduzent Rudolf Behr kürzlich im Fruchthandel Magazin.… mehr

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«Künftig werden wir das Gespräch mit den Gemüseproduzenten eher suchen!»

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat in den letzten sechs Jahren die Zulassung für 101 «alte» Wirkstoffe zurückgezogen. Olivier Félix erklärt im Interview weshalb.

Das BLW hat die Bewilligung der Wirkstoffe Diazinon, Methomyl und Dimethoate bei vielen Gemüsekulturen gestrichen. Das gab in der Gemüsebranche viel zu reden. Weshalb waren diese Anpassungen notwendig?

Olivier Félix: In den letzten Jahren wurde bei allen alten Wirkstoffen eine Neubeurteilung der toxikologischen Wirkung vorgenommen. Aufgrund der Untersuchungen mit neusten wissenschaftlichen Methoden waren bei einigen Produkten Anpassungen der Rückstand-Toleranzwerte gegen unten nötig.… mehr

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Intelligente Sortier- und Kalibriermaschine für Karotten

Die «Sortop Carrots» verarbeitet bis zu sieben Tonnen Karotten pro Stunde. Dank einer ausgeklügelten Software arbeitet sie effizienter als übliche Sortieranlagen.

Lange suchte Gemüseproduzent Roland Stoll aus Yverdon-les-Bains nach einer Maschine, die ihm zu mehr Effizienz bei der Sortierung und Kalibrierung von Karotten verhelfen sollte. «Ich schaute mir in vielen Ländern alle mögliche Anlagen an», sagt Stoll. Ohne die für ihn passende Lösung zu finden. Diese fand schliesslich Maschinenhändler und -konstrukteur Daniel Pitton von der Firma Netagco in Belgien.… mehr

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Manchmal drückt bereits der Betriebsleiter durch

Neun Männer und vier Frauen starteten im letzten Sommer die Ausbildung zum Gemüsegärtner respektive zur Gemüsegärtnerin. Wir besuchten die Klasse an einem Nachmittag im Dezember.

Man sieht es in Inseraten und hört es auf den Betrieben: Qualifiziertes Personal ist in der Gemüsebranche rar! Der Mangel an Fachkräften könnte mittelfristig sogar existenzbedrohende Ausmasse annehmen. Bleibt die Hoffnung auf den Nachwuchs. Doch die Zahlen sind wenig ermutigend: Die Anzahl der gemeldeten Lehrbetriebe liegt mit über hundert in einem krassen Missverhältnis zur Anzahl Lehrlinge.… mehr

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Wo Strausse unter Apfelbäumen weiden

Der Boden bebt. Eine Herde mit Straussen spurtet vorbei. Die riesigen Laufvögel erreichen in der afrikanischen Steppe problemlos eine Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometer. Auf der Straussenfarm in Mörschwil SG dürfte das Tempo etwas geringer sein. Doch wehe dem, der unter diese Walze kommt. Ein Hahn ist bis zu 150 Kilogramm schwer und wenn man ihn ärgert, verpasst er einem einen schmerzhaften Tritt. «Alles halb so wild», sagt Cornel Eberle und steigt über den Zaun auf die Weide.… mehr

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