Zum Inhalt springen →

Kategorie: Blog

Spanisches Gemüse kämpft um Image

Wasserknappheit, ausgebeutete Erntehelfende oder ungenügende Gemüsequalität. Der Ruf der Gewächshäuser in Almeria ist nicht der beste. Zu Recht oder zu Unrecht? Der Autor war Teil einer internationalen Agrarjournalistengruppe, welche die Branche vor Ort empfing.

Gewächshauslandschaft in El Ejido in Andalusien.
In Almeria stehen 33’000 Hektaren Plastikgewächshäuser.

Plastik oder Meer? Unterwegs zwischen den Gewächshäusern in El Ejido in Südspanien kann es tatsächlich passieren, dass auf den ersten Blick unklar ist, ob das Auge nun gerade Wasser oder Plastik sieht. Die Einheimischen in Almeria sprechen gerne vom «lokalen Gemüsegarten Europas».… mehr

Schreibe einen Kommentar

Exoskelett gegen Rückenschmerzen

Immer weniger Mitarbeitende sind auf den Gemüsebaubetrieben bereit, sich wiederholende und schwere Arbeiten zu leisten. Exoskelette reduzieren die körperlichen Belastungen und erhöhen den Gesundheitsschutz. Der Arbeitsplatz wird damit attraktiver.

Daniel Berger setzt auf seinem Gartenbaubetrieb ein Exoskelett ein, zur Entlastung des Rückens.
Das passive Exoskelett hilft Fabian Berger bei den Arbeiten in den Blumenkulturen.

Alles lässt sich noch nicht automatisieren. In den Gemüsebaubetrieben ist deshalb immer noch viel Manpower gefragt. Einseitige Bewegungsabläufe, das Arbeiten in gebückter Haltung oder das Heben von Kisten belasten aber den Körper. Ergonomische Tipps zur Entlastung gibt es zwar.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Promenatus ubiquitus: Hoffnungsträger auf kurzen Beinen

Eine Raubmilbe, die in Tomatenkulturen Rostmilben jagt und gleichzeitig gerne Mehltausporen verspeist? Die «Wunderwaffe»heisst Pronematus ubiquitus und ist neu in der Nützlingswelt. Jetzt soll sie praxistauglich gemacht werden.

Die Raubmilbe Pronematus ubiquitus ist so klein, dass sie die ebenfalls kleinen Rostmilben ausfindig machen kann.
Die Raubmilbe Pronematus ubiquitus frisst Rostmilben und Mehltausporen.

Seit dreissig Jahren arbeitet Felix Wäckers als Entomologe, aber das überraschte ihn doch. In Versuchen mit der Raubmilbe Promenatus ubiquitus stand eigentlich deren Wirkung gegen Rostmilben in Tomaten im Fokus. Und das funktionierte auch erstaunlich gut. «Doch ganz nebenbei entdeckten wir, dass es da gleichzeitig auch einen guten Effekt gegen Mehltau gab», sagt Wäckers.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Mit UVC gegen Echten Mehltau und Rostmilben

Der Lumion ist mit speziellen UVC-Lampen ausgestattet und fährt autonom durch die Gewächshausreihen mit Gurken- und Tomaten. In Versuchen war der Effekt auf den Mehltaubefall vergleichbar mit herkömmlichen Pflanzenschutzmitteln.

Der Lumion arbeitet autonom und fährt selbständig durch die Reihen.
In Versuchen hat sich herausgestellt, dass der Lumion idealerweise in der Nacht eingesetzt werden sollte um eine optimale Wirkung zu erzeugen.

Der Lumion fährt bevorzugt in der Nacht durch die Gurken- oder Tomatenreihen. Er bestrahlt die Kulturen dort mit kurzwelligem UVC-Licht. Es ist der energiereichste Typ ultravioletter Strahlung.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Effizient und ergonomisch jäten mit Jäte-Flieger

Gemüsegärtner Michael Reichmuth setzt vorerst auf einfach zu bedienende, robuste Jäte-Flieger aus Holland. Hände und Augen sind zurzeit immer noch effizienter als Laser und Sensoren von hippen Robotern.

Der Jäte-Flieger von FieldWorkers erlaubt ergonomisches Jäten.
Gemüsegärtner Michael Reichmuth setzt auf komfortables Jäten von Hand.

Spot-Spray, Laser oder digitaler Hackroboter? Die Unkrautbekämpfung befindet sich gerade in einem Automatisierungsprozess. Auch Biogemüsegärtner Michael Reichmuth in Oberarth beobachtet die Entwicklungen intensiv. In Dänemark hat er bereits Berufskollegen getroffen, die Laserroboter grossflächig autonom durch die Karotten laufen lassen.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Edel-Tomaten mit Brix-Garantie

Die spanische Kooperative LaPalma setzt beim Gemüse auf besondere Qualität im Premiumsegment. Eine zentrale Rolle spielt ein System mit Sensoren, welche den Zuckergehalt in den Tomaten per Spektrometrie in Echtzeit liefern.

Die Adora-Tomate aus dem Haus LaPalma wird im Hochpreis-Segment verkauft.
Die Tomate «Adora» hat einen garantierten Brix-Gehalt von 7.

Spaniens Tomatenbetriebe beklagen die Billigkonkurrenz aus Marokko. In den letzten Jahren hat der Maghreb-Staat Spanien den Rang abgelaufen und ist nach Holland zum zweitwichtigste Tomaten-Lieferanten in die EU-Länder aufgestiegen. Die andalusische Kooperative LaPalma hat sich aus diesem ruinösen Preiskampf verabschiedet.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Schweizer Ingwer-Anbau auf dem Prüfstand

Im letzten Jahr gelangte mit Ralstonia pseudosolanacearum verseuchter Ingwer in Schweizer Folienhäuser. Dank dem Pflanzenpass konnten die Wege rückverfolgt und die Bestände vorerst eliminiert werden.

Der Befall führt zu welken Blättern und Fäulnis des Wurzelstocks
Der Befall mit dem Bakterium führt zu welken Blättern und Fäulnis des Wurzelstocks

Der Anbau von Ingwer erlebte in den letzten Jahren in der Schweiz so eine Art Mini-Boom. Nur wenige Gemüsebaubetriebe bauen ihn aber in etwas grösserem Stil an, meistens wird er in kleinen Mengen für die Direktvermarktung produziert. In diesem Jahr erhielt der Anbau von Schweizer Ingwer allerdings einen empfindlichen Dämpfer: Auf 16 Bio-Betrieben in neun Kantonen wurde in Ingwerpflanzungen das Bakterium Ralstonia pseudosolanacearum nachgewiesen.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Frische Winter-Tomaten aus dem Tessin

Der Gemüsebaubetrieb Orticola Bassi nutzt im Gewächshaus künstliches Licht. So wachsen die Yoom-Tomaten auch in den lichtarmen Wintermonaten. Finanziell geht das auf, weil der Abnehmer einen Preis bezahlt, der die höheren Produktionskosten abdeckt.

Die Tomaten wachsen im Winter mit Hilfe von künstlichem Licht.
Die Yoom-Tomaten im Tessin sind im Winter auf die Hilfe von künstlichem LED-Licht angewiesen.

Währenddem die Gewächshäuser in der übrigen Schweiz auf die neue Saison vorbereitet werden, befinden sich die Cherry-Tomaten von Orticola Bassi in S.Antonino TI Ende Dezember im Vollertrag. Möglich macht dies vor allem eine künstliche Beleuchtung, die das in dieser Jahreszeit fehlende natürliche Licht ausgleicht.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Demeter-Gemüseanbau im Grossformat

Der Gemüsebaubetrieb Imhof Bioprodukte baut in der Agglomeration von Zürich gross­flächig Demeter-Gemüse an. Die Düngung beispielsweise ist hier deutlich strenger geregelt als bei «normalem» Bio. Betriebsleiter René Sgier nimmt die Herausforderung an.

René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.
René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.

Nach Wanderjahren durch verschiedene Biobetriebe landete der Norddeutsche René Sgier vor zehn Jahren auf dem Biobetrieb Eichhof der Familie Imhof in Schwerzenbach. Neben der Kräuter- und Blumenproduktion fand er dort Gemüsefelder vor, die höchstens «extensiv» bewirtschaftet wurden.… mehr

Schreibe einen Kommentar

«Wir galten als realitätsferne Spinner»

Martin Lichtenhahn prägte den Schweizer Biogemüse-Anbau in den letzten Jahrzehnten. Er baute einst selbst Biogemüse an, arbeitete als Händler und lobbierte auf politischer Ebene. Er war aber vor allem als Berater tätig. Im Interview blickt er nun zurück. 

Martin Lichtenhahn hat den Anbau von Schweizer Biogemüse geprägt.

Als die Partnerin von Martin Lichtenhahn vor über 40 Jahren eine Stelle im Seeland antrat, war ihm das gerade recht. Denn der diplomierte Agronom ETH interessierte sich sehr für Spezialkulturen – dabei war er von der Kulturvielfalt von Gemüse besonders angetan.… mehr

Schreibe einen Kommentar

Sie wollen mich persönlich kennenlernen?

eppenberger-media gmbh
David Eppenberger
Winkelstrasse 23
CH-5734 Reinach AG
Fon ++41 (0)62 771 02 91
Mobile ++41 (0)78 779 17 19
info@eppenberger-media.ch
MwSt-Nr. CHE-114.677.787