Bauern profitieren von Solarstrom

Selbst produzierter Solarstrom ist in vielen Fällen günstiger wie der vom Elektrizitätswerk zugekaufte Regelstrom. Deshalb werden immer mehr Bauernfamilien zu Eigenverbrauchern. Die Rechnung geht für sie mehr als auf.

Es war ein Jahr der Extreme. Die vielen Hitzetage und vor allem die Trockenheit bereiteten vielen Landwirten Sorgen. Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht: An den meisten Orten in der Schweiz war das übliche Jahres-Soll an Sonnenstunden bereits Ende September erfüllt. Und das freute besonders die Betreiber von Photovoltaikanlagen, zu denen viele Bauern gehören. Fast ein Viertel des Schweizer Solarstroms kommt von Dächern auf landwirtschaftlichen Gebäuden. Nachdem die Zahl der neuinstallierten Photovoltaikanlagen in der Schweiz in den letzten Jahren auch in der Landwirtschaft stagnierte, scheint sich das Blatt nun wieder zu wenden. Die Produktion von Solarstrom ist heute in vielen Fällen rentabel, vor allem wenn man ihn selbst vor Ort verbraucht. Mehr

Meeresspargel für die Gourmetküche

Der Anbau von salzliebenden Pflanzen drängt sich in Gebieten mit Meeresanstoss auf. Ein holländischer Landwirt baut die bei uns noch wenig bekannte Salicarnia an. Der Anbau im Gewächshaus wäre theoretisch auch bei uns möglich.

Ein grosser Teil der landwirtschaftlichen Flächen der Brüder Maarten und Hubrecht Janse in Wolphaartsdijk werden erst seit 50 Jahren kultiviert. Der Ort liegt an einem salzigen Binnengewässer, das im Einfluss der nicht weit entfernten offenen Nordsee liegt. Ihr Grossvater hatte dem von den Gezeiten geprägten Gewässer mit Hilfe von Deichen Land abgerungen und fruchtbar gemacht. Heute wachsen dort Kartoffeln, Zuckerrüben und Weizen. Doch ein Teil der Böden ist zu salzig, weshalb sich Hubrecht Janse dort auf den Anbau von salzliebendem «Meeresgemüse» spezialisiert hat. Das Hauptprodukt ist der bei Gourmets beliebte Queller – auch Meeresspargel oder Salicorna genannt – aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die Pflanze kommt natürlich in Küstenregionen vor, wo sie von der Flut regelmässig überspült und dann von der Ebbe wieder freigegeben werden. Der knackige Meeresspargel nimmt dabei viel Meersalz auf, was ihm den typischen Geschmack gibt. Mehr

Mit 100 km/h in den Container



Gemüseproduzent Sepp Egger suchte eine Lösung, um die grossen Mengen von Rüstabfällen schnell und unkompliziert von der Halle in den Grüncontainer zu transportieren. Er hat sich für ein automatisches Saugsystem entschieden.

Das Förderband mit den Eisberg-Rüstabfällen setzt sich einmal in der Minute für ein paar Sekunden in Bewegung. Am Ende verschwindet die Ware in einem Loch und saust mit bis zu 100 km/h durch ein Rohrsystem aus der Halle heraus zum Container mit den Grünabfällen. Die stark wirkenden Kräfte zerkleinern das Grüngut auf der bis zu 100 Meter langen Reise durch die Rohre bis es stark zerkleinert herauskommt. «Selbst ein ganzer Knollensellerie kommt dort nur noch kleinverstückelt heraus», sagt Bruno Villiger. Er und seine Söhne haben die Anlage in der neuen Verarbeitungshalle der Egger Gemüsebau in Bürglen TG konstruiert und aufgebaut. «Dank der Anlage kann ich zwei Arbeitskräfte einsparen», sagt Gemüsegärtner Sepp Egger. Rund 90 Tonnen Rüstabfälle fallen bei ihm während der Saison pro Woche an, die sonst mühsam von Hand und mit Staplern herumgekarrt werden müssten. Das Entsorgungsmanagement musste Egger leicht anpassen. Denn nun passt zwar mehr vom verdichteten Material in den Container, dieser ist nun aber deutlich schwerer als vorher.    Mehr

Exoskelette für die Blumenkohl-Ernte

Skizze eines Exoroboters aus der Industrie. (Quelle: Wikipedia)

Im Raum Bodensee wird in einem Projekt nach konkreten Bauteilen der digitalen Landwirtschaft geforscht. Den Anfang machen Blumenkohl, Broccoli und Romanesco, bei denen die Ernte bald ganz futuristische Züge annehmen könnte.

Er sieht aus wie ein Handschuh, kann aber viel mehr. Der Erntearbeiter stülpt ihn über, eine Computerstimme leitet ihn an den Ort, wo es reifen Blumenkohl zu ernten gibt. Eine grobe Handbewegung reicht dort und die Greifzange fährt automatisch in Richtung Blumenkohlkopf aus und setzt das Messer zum sauberen Schnitt an. Allerdings nur, wenn das System ihn als genug gross und reif erkennt. Denn die mobile Erntehilfe ist vollgepackt mit Sensoren und registriert jede Bewegung und jede auf dem Feld ausgeübte Arbeit und macht den Acker gläsern. In der Industrie und Logistik stehen solche Exoskelette bereits heute im Einsatz. Es handelt sich dabei um eine Art tragbare Roboter, welche den Träger bei der Arbeit sowohl mechanisch aber auch mit künstlicher Intelligenz unterstützen. Auf dem Gemüsefeld sind Exoskelette erst eine Vision, an deren Verwirklichung aber trotzdem ziemlich konkret gearbeitet wird. Mehr

BigData auf dem Gemüsefeld: Kontrolle über Daten behalten

Mobile Aufzeichnungs- und Planungssoftware sammeln fast unendlich viele Informationen und Daten. Obwohl für viele Gemüsegärtner der Nutzen überwiegt, fühlen sich einige unwohl dabei. Sie fragen sich: Was passiert mit den Daten?

Wenn Hagel das Salatfeld zerstört oder Starkregen die frisch gepflanzten Setzlinge flutet, bringt das jeden Gemüsegärtner emotional an seine Grenzen. Möglicherweise als Teil der Verarbeitung posten immer mehr Betroffene die Bilder der Zerstörung in den sozialen Medien. Geteiltes Leid ist schliesslich halbes Leid. Dass sie als Informationen gewinnbringend weiterverwendet werden können, ist zurzeit zwar vermutlich noch kein Thema. Es könnte aber zu einem werden. Denn: Wissen ist Macht und Daten sind die Währung der Zukunft. Der Social Media-Gigant Facebook verfügt dank der regen Tätigkeit von seinen 2,5 Milliarden Nutzern über riesige Mengen von Daten, die sich mit geeigneten Algorithmen gewinnbringend vermarkten lassen. Mehrfach gepostete Bilder von schneebedeckten Salatfeldern in Spanien bilden beispielsweise eine Datenbasis für mögliche Ernteprognosen, die das Marktgeschehen nicht nur in Europa beeinflussen können. Letztlich liegt es bei Facebook, Instagram oder Whatsapp noch in der direkten Verantwortung der Gemüsegärtner, welche Informationen sie auf den sozialen Medien über ihren Betrieb und ihre Person kundtun wollen. Mehr

Solarstrom aus der Batterie

Investitionen in Photovoltaikmodule zahlen sich für Obstbaubetriebe aus, wenn der Strom gleich vor Ort genutzt wird. Bei Urs Grunder beträgt der Eigenverbrauchsanteil dank Batterie bis zu 70 Prozent.

Die Kirschenernte fällt in diesem Jahr auch bei Obstproduzent Urs Grunder im bernischen Zäziwil üppig aus. Um die Früchte länger haltbar zu machen, packt er sie speziell in Plastik ein und lagert sie bei tiefen Temperaturen im eigenen CA-Lager. «Der Stromverbrauch steigt dann sofort in die Höhe», sagt der Direktvermarkter. Besonders bei der Hitze, die an diesem Tag Anfang August die ganze Schweiz kaum atmen lässt. Die hohe Stromrechnung auf seinem Betrieb war ein Grund, weshalb er sich für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Maschinenabstellhalle entschied. «Zudem rentiert diese besser als Geld, das mit mickrigen Zinsen auf der Bank liegt», sagt er. Mehr

Jungpflanzen auf Bändern

In diesem Jahr wurden in der Schweiz erstmals Jungpflanzen mit dem PlantTape-Verfahren gesetzt. Die Kulturzeit der Pflanzen dauert zwar etwas länger, dafür sollen sie aber robuster sein. 

Vor fünf Jahren sah Pascal Probst auf YouTube erstmals eine PlantTape-Setzmaschine im Einsatz. Das Gerät aus den USA, das Setzlinge mit einem neuen Verfahren schneller und effizienter in den Boden bringt als die bisherigen Setzmaschinen, faszinierte den Mitarbeiter des Jungpflanzenherstellers SwissPlant GmbH in Müntschemier. Das möchte ich unseren Kunden auch anbieten können, dachte er sich. Auch sein Chef Martin Löffel fing Feuer. Seit diesem Frühling steht das Gerät in der Schweiz im Einsatz. Roger Jampen von Jampen Landmaschinen AG aus dem gleichen Dorf hatte die Maschine sogar schon länger als Probst im Visier: «Mich überzeugte, dass sie mechanisch funktioniert und ohne heikle Elektronik auskommt». Er baute die Maschine auf Schweizer Verhältnisse um. Das Original aus den USA war zu schwer und zu wenig flexibel, bei seiner Version sind die Spuren und Reihenabstände nun schnell anpassbar. Mehr

Photovoltaik: 97 Prozent Eigenverbrauch

Dank der Eigenverbraucherlösung sind Solaranlagen wieder rentabel. Je mehr Solarstrom zeitgleich vor Ort genutzt wird, desto besser. Wie beispielsweise auf dem Gemüsebaubetrieb von Brigitte Schurter-Eymann in Winkel.

Investitionen in Solarstrom lohnen sich wieder. Vor allem wenn er zu einem hohen Anteil gleich vor Ort verwendet wird. Auf dem Gemüsebaubetrieb von Brigitte Schurter-Eymann in Winkel ZH braucht es unter anderem für die Kühlräume und vor allem für die Convenience-Produktion viel Strom. Ein Teil davon kommt seit August vom Dach auf der Verarbeitungshalle. 475 Quadratmeter Photovoltaikmodule liefern dort künftig jährlich um die 90 000 Kilowattstunden Solarstrom. Als Überschuss ins öffentliche Netz fliesst praktisch nichts mehr, der Eigenverbrauchsanteil beträgt nämlich beachtliche 97 Prozent. Elf Prozent der Stromkosten spart Brigitte Schurter vor-aussichtlich pro Jahr ein. Die 88 kWp-Anlage kostete sie 130 000 Franken, abzüglich der Einmalvergütung von 30 000 Franken. Läuft alles normal, ist die Anlage in zehn Jahren amortisiert. Mehr

Schweizer Wassermelonen sind Exoten

Wassermelonen sind beliebt bei grosser Hitze! Besonders gut schmecken sie frisch aus der Region. Der Aargauer Landwirt Christian Weber baut seit acht Jahren Wassermelonen an.

Hitze, kaum Regen und versiegende Wasserquellen. Wer weiss, welche Kulturen die Bauern in ein paar Jahrzehnten in der Schweiz anbauen werden, wenn sich solche Dürren wie in diesem Jahr tatsächlich häufen sollten? Vielleicht Wassermelonen? Die Mini-Wassermelonen von Christian Weber aus Fischbach-Göslikon kommen in der aktuellen Trockenheit dank sparsamer Tröpfchenbewässerung tatsächlich mit wenig Wasser aus. Ob sie noch gröbere Hitzewellen schadlos hinnehmen würden, ist aber fraglich, denn die Sorte wurde extra für das milde Klima in nördlicheren Ländern entwickelt. Der Aargauer Landwirt stieg vor acht Jahren in den Anbau von Wassermelonen ein, damals noch gemeinsam mit drei anderen Kollegen. Der Anbau und die Vermarktung der konsumfreundlichen, kernarmen Minisorte unter dem Namen «Swiss Melody» sind aber anspruchsvoll. Wohl auch deshalb sind mittlerweile alle seine Kollegen aus der Produktion ausgestiegen. Der Anfangseuphorie ist mittlerweile verflogen. Heute weiss er nur noch von zwei Bauern in Genf und seit diesem Jahr von einem im Berner Seeland, die Schweizer Wassermelonen anbauen. Nachdem «Swiss Melody» im Jahr 2012 von der Migros Luzern noch mit dem Innovationspreis «Goldene Sonne» ausgezeichnet worden war, hält sich dort die Begeisterung mittlerweile im überschaubaren Rahmen. Im letzten Jahr nahm ihm nur noch der Migros-Onlinehändler LeShop seine Wassermelonen ab. Vielleicht habe es damit zu tun, dass wir einmal nicht genug Ware an eine Migros-Genossenschaft liefern konnten, vermutet Weber. Immerhin kündigt Migros Sprecherin Martina Bosshard an, dass diverse Genossenschaften in den nächsten Wochen die Schweizer Wassermelonen unter dem Label «Aus der Region. Für die Region» wieder ins Sortiment aufnehmen werden.

Ab Ende Juli im Angebot

Seit kurzem deutet das gut sichtbare bunte Schild am Eingang des Hofladens in Fischbach-Göslikon darauf hin, dass dort wieder Wassermelonen frisch ab Feld aufliegen. Im Dorf spreche sich das jeweils sehr schnell herum, sagt Weber. «Viele können es kaum erwarten, bis sie unsere frischen Wassermelonen kaufen können.» Und tatsächlich schwärmen offenbar auch Südländer vom ausserordentlichen, süssen Geschmack. Weber konzentriert sich mittlerweile mehr auf kleinere Abnehmer in der Region, darunter Volg-Filialen, Restaurants und andere Hofläden. «Wir Bauern müssen das Heft wieder mehr in die eigenen Hände nehmen», findet er. Der Hofladen werde immer wichtiger für den Familienbetrieb. Dort verkauft der Landwirt auch andere eigene Produkte vom 15 Hektaren grossen Betrieb wie Zuckermais, Kartoffeln, Zwetschgen, Äpfel, Kürbis oder im Frühling Spargeln. Die Wassermelonen-Saison in Fischbach-Göslikon beginnt im Juli und dauert je nach Wetter bis in den Oktober. Und darin liegt einer der Nachteile der Schweizer Wassermelonen: «Eigentlich kommen wir zu spät auf den Markt», sagt Weber. Denn der Handel verkauft die sonst übliche Importware zu diesem Zeitpunkt bereits seit ein paar Monaten. Es besteht deshalb die Gefahr, dass die Leute schon genug haben von Wassermelonen. Zudem sind die ausländischen Melonen im Verhältnis deutlich günstiger als «Swiss Melody», die unter Schweizer Bedingungen hergestellt werden müssen. Allerdings dürfte die aktuelle Hitze die Verkäufe eher positiv beeinflussen, denn die Wassermelone gilt im Verkauf als typisches Warmwetterprodukt.

Gewusst wie

Das 500 Aren grosse Feld mit den Melonen ist als solches auf den ersten Blick kaum zu erkennen, weil es von dichtem Kraut der Melonenranken bedeckt ist. «Es ist wichtig, dass die Frucht reif geerntet wird», sagt Weber. Der geübte Blick erkennt den Reifegrad am verdorrten Stiel. Vorsichtig greift Weber aus dem Dickicht einen der zwischen 1200 und 2000 Gramm schweren Melonenköpfe und klopft ihn ab. «Ich höre sofort, ob die Melone genug reif ist oder ob sie während dem Wachstum einen Riss erlitten hat und unverkäuflich ist», sagt er. Drei Mal pro Woche gehen er oder seine Frau Judith sowie ein Mitarbeiter durch das Feld, um die reifen Exemplare von Hand zu ernten. Zwei verkäufliche Köpfe pro Quadratmeter seien eine optimale Ausbeute, sagt Weber. Um diese Menge zu erreichen, setzt er zwei zugekaufte Hummelvölker ein, die für eine bessere Befruchtung und mehr Früchte sorgen. Da Melonen in der Regel zweihäusig sind, braucht es zudem weibliche und männliche Pflanzen. Sein Cousin hatte sich einmal erlaubt, eine der Melonen vom Feld mit nach Hause zu nehmen. Er sei dann irritiert zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, dass die Melonen ohne Geschmack seien und das Fruchtfleisch untypisch hell gefärbt gewesen sei. Weber lacht: «Er hatte eine Befruchterpflanze erwischt».

Schwankender Absatz als Herausforderung

Der Arbeitsaufwand für die Kultur sei beträchtlich, sagt Weber. Zur Unterdrückung des Unkrauts verwendet er eine schwarze biologisch abbaubare Folie, in die er die Setzlinge direkt einpflanzt. Sie wird nach der Ernte in den Boden eingearbeitet und baut sich dort vollständig ab. Während der Saison wird Unkraut, das sich trotzdem zwischen Pflanze und Folie breitmacht, von Hand entfernt. Ein Problem seien Krankheiten und Schädlinge wie Milben, deren Bekämpfung schwieriger werde, weil immer weniger Pflanzenschutzmittel bewilligt werden. Weber überlegt sich jedes Jahr von neuem, ob er die Anstrengungen noch einmal auf sich nehmen soll. Besonders herausfordernd sind für ihn die schwankenden Abnahmemengen, die von der Marktsituation, vom Wetter und von den Launen der Abnehmer abhängen. Vor drei Jahren habe es in Europa einen Engpass gegeben, worauf er die gesamte Menge der Wassermelonen problemlos verkaufen konnte. Im letzten Jahr hingegen musste er mehr als 1000 Stück auf dem Feld liegenlassen, weil es zu wenig Abnehmer gab. «Das tut dann schon weh», sagt er. Und eigentlich versteht er nicht, weshalb es nicht möglich sein sollte, selbst diese im Verhältnis kleinen Mengen an einheimischen Wassermelonen zu verkaufen, wo doch alles von Regional und Frische rede. Nach reichlich bezahltem Lehrgeld kennt er mittlerweile die Kultur aber schon fast zu gut, um sie einfach so fallen zu lassen: «Ich und meine Frau sind mittlerweile absolute Fans von ihr!»

 

Die Wassermelone stammt ursprünglich aus Afrika und gilt als Gemüse. Die gezüchteten grossen Sorten wiegen zwischen 4 und 25 Kilogramm. Die Frucht besteht neben der Schale aus 96 Prozent Wasser, den Rest teilen sich Fasern, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamin A und C und Antioxidantien wie das Lycopin. In der Schweiz waren die Wassermelonen im letzten Jahr hinter den Karotten, Tomaten, Peperoni und Eisbergsalat das fünftwichtigste Gemüse, was den Konsum anbelangt (Quelle: Schweizerische Zentralstelle für Gemüse). Über 32‘000 Tonnen wurden importiert, die Inlandmenge beträgt nur einen Bruchteil davon. Mit Abstand das bedeutendste Anbauland für Wassermelonen ist China, gefolgt von der Türkei und dem Iran. In der Schweiz kommen sie aktuell vor allem aus Italien und Spanien.