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Autor: David Eppenberger

Sensoren sollen übernehmen

Künftig sorgen die Computer für noch perfektere Wachstumsbedingungen im Gewächshaus. Experten stellten präventive Bekämpfungsmethoden gegen das Jordanvirus vor. Und: Die anaerobe Bodenentseuchung macht müde Böden wieder munter.

Kontrollraum in einem zukünftigen Gewächshaus mit einer datengetriebenen Produktion. 

Die 4. Nationale Gewächshaustagung vom 23. November fand online statt. Irgendwie passte das gar nicht so schlecht, schliesslich sollen reichlich mit Bildschirmen ausgestattete spezielle Kontrollräume künftig zur Grundausstattung in einem vollständig automatisierten Gewächshaus gehören. Das denkt zumindest Bart’t Hoen von der holländischen Firma Hoogendoorn.… mehr

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Tomaten gegen Viren impfen

Seit ein paar Jahren können Tomatenproduzenten ihre Kulturen gegen einen PepMV-Befall impfen, was in der Praxis offenbar gut funktioniert. Forschungen an einer Impfung gegen das Jordanvirus laufen. Bis es soweit ist, dürften aber noch Jahre vergehen.

Mit dem Jordanvirus befallene Tomaten: verschiedene Bekämpfungsmöglichkeiten werden erforscht.

Hat sich das Pepinomosaik-Virus (PepMV) erst einmal in den Tomatenkulturen eingenistet, sind Verluste von mehr als 25 Prozent möglich. Aus dem Gewächshaus bringt man die Krankheit dann fast nicht mehr heraus.… mehr

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Die Angst vor dem Jordan-Virus

Im letzten Jahr wurde das global auftretende äusserst schädliche Jordan-Virus erstmals in einem Schweizer Gewächshaus nachgewiesen. Der Betrieb wurde sofort gesperrt. In der Branche rechnet man mit einer weiteren Verbreitung des Virus.

Mit dem Jordan-Virus befallene Tomaten: Die Symptome sind sehr unterschiedlich.

Währendem die Bevölkerung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie hofft, bereiten sich die Tomatenproduzenten auf den nächsten Virus vor. Der Mensch ist davon für einmal zwar nicht betroffen, zumindest nicht direkt. Doch im schlimmsten Fall steht ein Teil der einheimischen Tomatenproduktion auf dem Spiel.… mehr

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Verschollene Wurzelgemüse sollen zurückkehren

Viele einst in der Schweiz kultivierte Wurzelgemüse sind im Zuge der Mechanisierung in Vergessenheit geraten. Saatgut-Experte Robert Zollinger ist aber überzeugt, dass Haferwurzeln, Rapunzel oder Butzenklette viele spannende Aromen, Farben und Formen bereithalten, die es wiederzuentdecken gilt.

Christina Kägi vom Bundesamt für Landwirtschaft und Robert Zollinger von Hortiplus wollen Traditionswurzeln zurück in die Gärten und Küchen bringen. 

Viele kennen die gewöhnliche Nachtkerze von Bahnfahrten, weil die Pflanze mit den grossen gelben Blüten gerne im Schotter entlang der Gleise wächst.… mehr

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Die Bohnenfliege wird unberechenbarer

Nachdem Rückzug von Chlorpyrifos darf kein gebeiztes Bohnen-Saatgut mehr eingesetzt werden. Deshalb wird die Bohnenfliege nun zum Problem. Die Suche nach wirksamen Alternativen verliefen bisher erfolglos. Die Anbaurisiken steigen deshalb. 

David Eppenberger

Zu so schönen Bohnen kommt es, wenn sie am Anfang nicht von der Bohnenfliege heimgesucht wird.

Seit diesem Frühling ist es endgültig: Die bewährte Beizung von Bohnensaatgut mit dem Insektizid Chlorpyrifos ist nicht mehr zugelassen. Die Vorräte waren grösstenteils bereits letztes Jahr aufgebraucht, weshalb viele Bohnenanbauer bereits in der letzten Anbausaison ungebeiztes Saatgut verwenden mussten.… mehr

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