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Autor: David Eppenberger

Ernteroboter gegen Personalengpässe

Der zweite Prototyp des Ernteroboters von Floating Robotics war in diesem Herbst bereits deutlich präziser und schneller zwischen den Tomatenreihen unterwegs als im Vorjahr. Laut seinem Erbauer Salman Faraji soll das Gerät künftig 3.5 Arbeitskräfte ersetzen.

Der Ernteroboter erkennt, greift und schneidet die Tomatenrispen ab und legt sie in die Kiste ab.
Der Ernteroboter erkennt, greift und schneidet die Tomatenrispen ab und legt sie in die Erntekiste.

Viele Schweizer Gemüsegärtnerinnen und Gärtner kämpfen selbst mitten in der Saison mit grossen Personalfluktuationen. Das heisst: Am Morgen fehlen im Gewächshaus plötzlich Leute für die Tomatenernte und andere müssen Überstunden leisten.… mehr

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Lichtoptimiertes Solarmodul für Indoor

Die dichroitischen Spiegel des Start-Ups Voltiris SA filtern das Sonnenlicht im Gewächshaus in verschiedene Farbspektren auf. Das über den Kulturen montierte System produziert Solarstrom, ohne Beeinträchtigung des Pflanzenwachstums. 

Nicolas Weber (links) und Jonas Roch (rechts) von Voltiris SA mit Gemüsegärtner Alexandre Cudet.
Nicolas Weber (links) und Jonas Roch (rechts) von Voltiris SA mit Gemüsegärtner Alexandre Cudet.

Im Gewächshaus von Alexandre Cudet und Patrice Brestaz in Troinex GE sorgen seit Ende August nicht nur die Cherry-Tomaten für Farbe. Denn zwischen den Gläsern und dem Energieschirm sind dort seit diesem August Module mit speziellen Gläsern montiert.… mehr

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Mit Laser gegen Unkraut

Das Start-up Caterra baut einen Jätroboter, der autonom auf den Gemüsefeldern herumfährt, und dort mit Laser gegen das Unkraut vorgeht. Damit sollen Gemüsebaubetriebe künftig die hohen Kosten für das Jäten von Hand reduzieren können.

Die Ingenieure Manuel Stram und Aurel Neff diesen Sommer bei Tests auf einem Karottenfeld.
Die Ingenieure Manuel Stram (links) und Aurel Neff diesen Sommer bei Tests auf einem Karottenfeld.

Auf Feldern mit Biokarotten sind Jät-Trupps gerade in der ersten Wachstums-Phase je nach Grad der Verunkrautung zwischen 80 und 350 Stunden pro Hektare unterwegs. Das ist nicht nur teuer, sondern bindet auch viel Personal auf einmal.… mehr

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Übrig gebliebenes Gemüse veredeln 

Heike Fehmel führt neben dem Gemüsebaubetrieb in Mutterstadt (D) eine eigene Produktelinie mit «in Handarbeit» verarbeitetem Gemüse und Früchten. Sie verwendet dafür zweitklassige oder sonst aussortierte Ware vom Betrieb und aus der Region.

Heike Fehmel verarbeitetet Gemüse und Früchte zu «handgemachten» Feinkostprodukten. 
Heike Fehmel verarbeitetet Gemüse und Früchte zu «handgemachten» Feinkostprodukten. 

Nichts kaufen, was man selbst produziert. Mit dieser Haltung ist Heike Fehmel auf einem Obstbaubetrieb im Deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz aufgewachsen. Heike Fehmer bezeichnet sich auch heute noch als etwas fanatisch, was die Wiederverwertung von Produkten anbetrifft, was beispielsweise auch vor Kleidern nicht halt mache.… mehr

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Schnecken freuen sich auf Zucchetti

Gemüsegärtner Luca Belossi züchtet seit drei Jahren Schnecken. 

Normalerweise sind Schnecken auf Gemüsebaubetrieben unerwünscht. Nicht so beim Tessiner Gemüsegärtner Luca Belossi: Er züchtet Weinbergschnecken für die Verwendung in der Küche und füttert sie mit nicht verkaufbarem Gemüse. 

Eigentlich ist Luca Belossi vor allem Gemüsegärtner in Contone TI und das in vierter Generation. Auf einer Hektare Gewächshausfläche wachsen Cherry-Tomaten, im Freiland Kartoffeln, Blumenkohl, Zucchetti und Wirz, dazu produziert er noch Rollrasen. Doch seit drei Jahren gibt es da noch einen weiteren etwas ungewohnteren Betriebszweig: Die Zucht von Schnecken für die Küche.… mehr

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