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Autor: David Eppenberger

Frische Winter-Tomaten aus dem Tessin

Der Gemüsebaubetrieb Orticola Bassi nutzt im Gewächshaus künstliches Licht. So wachsen die Yoom-Tomaten auch in den lichtarmen Wintermonaten. Finanziell geht das auf, weil der Abnehmer einen Preis bezahlt, der die höheren Produktionskosten abdeckt.

Die Tomaten wachsen im Winter mit Hilfe von künstlichem Licht.
Die Yoom-Tomaten im Tessin sind im Winter auf die Hilfe von künstlichem LED-Licht angewiesen.

Währenddem die Gewächshäuser in der übrigen Schweiz auf die neue Saison vorbereitet werden, befinden sich die Cherry-Tomaten von Orticola Bassi in S.Antonino TI Ende Dezember im Vollertrag. Möglich macht dies vor allem eine künstliche Beleuchtung, die das in dieser Jahreszeit fehlende natürliche Licht ausgleicht.… mehr

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Demeter-Gemüseanbau im Grossformat

Der Gemüsebaubetrieb Imhof Bioprodukte baut in der Agglomeration von Zürich gross­flächig Demeter-Gemüse an. Die Düngung beispielsweise ist hier deutlich strenger geregelt als bei «normalem» Bio. Betriebsleiter René Sgier nimmt die Herausforderung an.

René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.
René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.

Nach Wanderjahren durch verschiedene Biobetriebe landete der Norddeutsche René Sgier vor zehn Jahren auf dem Biobetrieb Eichhof der Familie Imhof in Schwerzenbach. Neben der Kräuter- und Blumenproduktion fand er dort Gemüsefelder vor, die höchstens «extensiv» bewirtschaftet wurden.… mehr

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«Wir galten als realitätsferne Spinner»

Martin Lichtenhahn prägte den Schweizer Biogemüse-Anbau in den letzten Jahrzehnten. Er baute einst selbst Biogemüse an, arbeitete als Händler und lobbierte auf politischer Ebene. Er war aber vor allem als Berater tätig. Im Interview blickt er nun zurück. 

Martin Lichtenhahn hat den Anbau von Schweizer Biogemüse geprägt.

Als die Partnerin von Martin Lichtenhahn vor über 40 Jahren eine Stelle im Seeland antrat, war ihm das gerade recht. Denn der diplomierte Agronom ETH interessierte sich sehr für Spezialkulturen – dabei war er von der Kulturvielfalt von Gemüse besonders angetan.… mehr

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MyFeld: Die absehbare Story des Scheiterns

Im Webshop des Start-ups myFeld konnte die Kundschaft ihr selbst ausgewähltes Gemüse anbauen lassen. Der Redaktor wollte sich ein realistisches Bild des Angebotes verschaffen und kaufte ein Abo. «Sein» Gemüse erhielt er dann aber nie.

MyFeld-Gründer Raphaell Schär noch optimistisch gestimmt.
MyFeld-Gründer Raphaell Schär noch optimistisch gestimmt. (Bildquelle: MyFeld)

Das virtuelle Gemüsefeld auf der Website von myFeld im Cartoon-Stil sieht ansprechend aus. Die Versprechungen sind sportlich:  Per Mausklick auf einem Feld von 16 Quadratmetern ein vielfältiges, individuelles Angebot aus bis zu 30 verschiedenen Gemüsen anbauen lassen.… mehr

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Nachwuchs für Gemüseanbau: Neugierig auf Generation Z zugehen

Vielen ältere Betriebsleiterinnen und -leiter nehmen den aktuellen Nachwuchs als bequem, verwöhnt und gleichzeitig fordernd wahr. Doch das greift zu kurz. Wer sich auf die Generation Z wirklich einlässt, kann ungeahnte Potenziale erschliessen.

In den nächsten zehn Jahren werden viele der geburtenstarken Jahrgänge – die sogenannten Babyboomer – den Arbeitsmarkt altersbedingt verlassen und in Rente gehen. Ersetzen müssten sie die jungen Menschen der Generation Z (Jahrgänge zwischen 1995 und 2010), was schon rein zahlenmässig nicht vollständig möglich sein wird.… mehr

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