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Autor: David Eppenberger

Geld für CO2-Einsparung in Gewächshäusern

Die Gewächshausbranche einigte sich mit beteiligten Partnern auf eine gemeinsame Energiestrategie. Bis 2040 sollen 100 Prozent der fossilen Energieträger ersetzt werden. Ein Kompensationsprogramm hilft bei der Finanzierung der Anlagen.

Spätestens ab 2040 sollen keine fossilen Brennstoffe mehr für Gewächshausgemüse eingesetzt werden.

Eigentlich hat die Gewächshausbranche ihre Hausaufgaben in den letzten Jahren gemacht: Seit 2002 konnte sie den CO2-Ausstoss dank vielen Massnahmen um 35 Prozent pro Hektare senken. Doch es bleibt keine Zeit, um sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, bereits werden deutlich höhere Ziele angestrebt.… mehr

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Schlägt nun die Stunde der Blühstreifen?

Spezielle Blumenwiesen als Bienenweide und Nützlingsreservoir sind noch wenig verbreitet. Dank der AP22+ könnten einjährige Blühstreifen aber gerade für Ackerbaubetriebe an Bedeutung gewinnen.

Landwirt Kurt Stettler legt seit mehreren Jahren Blühstreifen an.

Brutstätten für Schädlinge und Unkraut, dazu viel Aufwand für nichts: Die Begeisterung der Landwirte für Blühstreifen hält sich bisher in Grenzen. In den Grafiken der beitragsberechtigten Biodiversitätsförderflächen (BFF) werden sie denn auch nur bei einer hohen Auflösung überhaupt sichtbar. Gerade einmal 134 Hektaren waren es offiziell im Jahr 2018, Peanuts im Vergleich zu den über 67’000 Hektaren extensiven Wiesen, die sich im gleichen Fördertopf befinden.… mehr

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Gesponserte Bienenweide

Blühstreifen sind ideale Brücken zur ausserlandwirtschaftlichen Bevölkerung. Aline Gerber machte daraus sogar ein Geschäftsmodell.

Fünf Franken pro Quadratmeter Fläche für eine Blühwiese. Von solchen Erlösen können die Bauern im Normalfall nur träumen. Das gilt eigentlich auch für Bäuerin Aline Gerber vom Hof am Stutz in Kaufdorf BE. Bei ihrem Weizen, Mais oder Kabis sind sie und ihr Partner Christoph Messerli denn auch weit davon entfernt. Doch bei der Bienenweide ist es eben etwas anders. Seit zwei Jahren verkaufen sie diese Quadratmeterweise an die Bevölkerung.… mehr

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Kirschen im XL-Format

Die modernen Kirschbaum-Anlagen sind jetzt während der Ernte dicht eingehüllt in Hagel- und Insektenschutznetze und von Regendächern geschützt. Doch gerade deshalb ist der Anbau weniger intensiv als man denkt. Kirschenproduzent Thomas Hungerbühler arbeitet sogar gezielt mit Wildbienen.

Thomas Hungerbühler bewirtschaftet rund 11 Hektaren mit Kirschen.

Kirschen haben in den letzten Jahren deutlich an Volumen zugelegt. Das heisst: Weniger Stein und mehr Fruchtfleisch. Bei der Kundschaft kommt das gut an. Im Detailhandel werden eigentlich nur noch solche Premiumkirschen angeboten.… mehr

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Eigenes Bewässerungswasser als Option

Immer mehr Obst- und Beerenproduzenten bauen auf eine eigene Wasserversorgung, um Kosten zu sparen und Anbaurisiken zu mindern. Als Pufferspeicher bieten sich Stahlsilos oder Teiche an.

Der Bewässerungsteich von Thomas Hungerbühler hat 6500 m3 Speichervolumen.

Als Obstproduzenten Thomas Hungerbühler in Egnach TG vor 12 Jahren die Kirschenproduktion ausweitete, war für ihn klar, dass er das dafür nötige Bewässerungswasser im eigenen Teich sammeln wollte. Er berechnete, dass sich das für ihn ab einem Wasserpreis vom öffentlichen Netz von 1.40 Franken pro Kubikmeter lohnt.… mehr

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