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Autor: David Eppenberger

Der milde Winter könnte Krankheiten und Schädlinge begünstigen!

vongunten2Ein eher warmer Winter, weniger Wirkstoffe und hohe Anforderungen der Abnehmer bei den Mehrfachrückständen: Wie sollen die Gemüseproduzenten damit umgehen? Der Pflanzenschutzberater Markus von Gunten gibt Antworten.

Wie ideal war der Winter für das kommende Gemüse aus Sicht des Pflanzenschutzes?
Markus von Gunten*: Der Winter war eher zu warm. Nach dem feuchten Herbst, in dem Erntearbeiten oft bei ungünstigen Bedingungen durchgeführt werden mussten, konnte sich der Boden zwar ein bisschen erholen. Aber das war wohl nicht der Winter, den es gebraucht hätte.… mehr

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Es braucht mehr Labels

labelDie Meinungen sind gemacht: Es gibt zu viele Labels im Schweizer Lebensmittelhandel. Regional, biologisch, beides zusammen oder doch nur integriert? Vegan, nachhaltig, klimaneutral oder fair? Tiere mit Auslauf oder nicht? Gefüttert nur mit Gras von der Weide oder mit Kraftfutter aus Südamerika? Thunfische delfinfreundlich gefangen? Das sieht doch eigentlich alles nicht wirklich nach weniger Labeln aus. Sondern eher nach mehr! Es ist eine Illusion zu glauben, die ständig steigenden Ansprüche unserer Wohlstandsgesellschaft über einen Leisten schlagen zu können oder in einem Label unterzubringen.… mehr

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Biolandbau: Wohin soll die Reise gehen?

biofach3Die Biobranche macht sich unter dem Arbeitstitel «Bio 3.0» Gedanken über ihre Zukunft. Der eingeschlagene Expansionsweg gefällt nicht allen. Das Rad sollte zumindest ein bisschen zurückgedreht werden. Das finden viele, aber nicht alle.

50 Milliarden Euro wurden weltweit im Jahr 2012 für Bioprodukte ausgegeben. Der Schweizer Biomarkt wuchs im gleichen Jahr um 5,3 Prozent auf 1,83 Milliarden Franken. Und Marktführer Coop knackte im letzten Jahr erstmals die Milliarden-Grenze. In keinem Land der Welt geben die Leute pro Kopf mehr für Bioprodukte aus als in der Schweiz.… mehr

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Gemüsebau in Argentinien: Bolivianer wissen wie es geht

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Dank seinen verschiedenen Klimazonen ist Argentinien ideal für den Gemüseanbau. Doch die Gemüseproduzenten spüren die schlechte Wirtschaftslage. Der Mechanisierungsgrad ist gering und Arbeitskräfte sind rar.

Normalerweise verlangt der Händler auf dem Grossmarkt Procosud in Mar del Plata für 12 Kilogramm Paprika 60 Pesos, was umgerechnet rund 9 Franken entspricht. «Wegen einer Kältewelle im Norden des Landes sind es nun aber 130 Pesos.» Auch bei den Tomaten haben sich die Preise wegen der Ernteausfälle verdoppelt. Eine in Argentinien häufig verwendete runde Zucchetti-Art kostet an diesem Tag Ende August sogar das Zehnfache.… mehr

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Der Gemüseanbau am Hang wird erschwert!

candinasIn der Landwirtschaft gelten ab diesem Jahr strengere Vorschriften zur Vermeidung von Erosion. Neu kann bereits das erstmalige Auftreten von Erosion als Verstoss gegen die ÖLN-Richtlinien geahndet werden. Was bedeuten die neuen Vorschriften für den Gemüseanbau? Anton Candinas vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) nimmt Stellung.

Mit Hilfe der vom BLW im Internet zur Verfügung gestellten Erosionsrisikokarte kann jeder Gemüseproduzent überprüfen, wie gross bei ihm das Risiko von Erosionsschäden ist. Dabei erscheinen die drei Farben grün für «keine Gefährdung», gelb für «Gefährdung» und rot für «hohe Gefährdung».mehr

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