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Autor: David Eppenberger

Licorosso-Tomate wartet weiter auf den Durchbruch

boetschGemüseproduzent Ralph Bötsch glaubt, dass gesundheitliche Mehrwerte künftig wichtiger werden. Deshalb baut er Tomaten an, die besonders viel Lycopin enthalten.

Der Herisauer Arzt Jürg Eichhorn gehört zu den treusten Kunden von Gemüseproduzent Ralph Bötsch in Salmsach TG. Während der Saison kauft er dort jede Woche zehn bis zwanzig Kilogramm Tomaten ein. Nicht irgendwelche, sondern die Sorte Licorosso, die acht Mal mehr Lycopin enthält als eine «normale» Tomate. Eichhorn hat sich intensiv mit der Wirkung des Carotinoids auf die menschliche Gesundheit auseinandergesetzt.… mehr

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Immer mehr Cherrytomaten aus Schweizer Gewächshäusern

Die Produktionsmenge von Cherrytomaten hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Die Nachfrage steigt weiter an. Trotzdem warnt der Verband vor zu viel Euphorie.

Unter den Schweizer Tomatenproduzenten herrscht nicht nur eitel Freude. Von mangelnder Solidarität, fehlendem Respekt oder schlicht unlauterem Verhalten der Mitbewerber ist zuweilen die Rede, wenn man in den Gewächshäusern nachfragt. Aufrufe zu mehr Solidarität bleiben ungehört. Es gelten die Gesetze des Verdrängungskampfes.
Seit Jahren nimmt die Tomatenproduktion in der Schweiz zu, allerdings bei mehr oder weniger gesättigtem Markt.… mehr

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Die schwierige Suche nach der passenden Gründüngung

gruenduengung

Weidelgras und Sorghum? Für den Deutschen Anbauberater Josef Schlaghecken eignen sie sich besonders gut als Gründüngungskulturen im Gemüsebau. Doch Zwischenkulturen können auch negativ wirken, beispielsweise als Überträger von Krankheiten. An der Gemüsebau-Tagung in Wädenswil wurde eines deutlich: Es besteht noch viel Forschungsbedarf.

Jeder Gemüseproduzent weiss, wie wichtig Gründüngungen für ihre doch teilweise sehr stark beanspruchten Böden eigentlich wären. Doch welche ist die Richtige? Viele führen eigene Anbauversuche durch, um die für ihre Parzelle passende Gründüngungskultur zu finden.… mehr

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In der Solarwärme liegt das wahre Potenzial

solar3Die Zahl der jährlich neuinstallierten Solarwärme-Anlagen nimmt in der Schweiz ab. Ein Grund liegt beim viel stärker geförderten Solarstrom. Dabei wäre die Produktion von Solarwärme eigentlich effektiver. Doch sie ist immer noch zu teuer.

Rund fünf Prozent des Energieverbrauches in der Schweiz gehen auf Kosten der Warmwassererzeugung. Ein grosser Teil davon wird immer noch mit reinen Elektroboilern erzeugt, die über vier Prozent des gesamten Stroms verbrauchen. Diese Wärme könnte gut mit Solarenergie erzeugt werden. «Fünf Quadratmeter Solarkollektoren pro Einfamilienhaus reichen aus, um 70 Prozent des Warmwasserbedarfs einer Familie zu decken», sagt David Stickelberger vom Branchenverband Swissolar.… mehr

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Hohe Qualitätsanforderungen schreien nach Pflanzenschutzmitteln

psmKarotten, Kartoffeln und Äpfel müssen heute Kriterien erfüllen, wie sie bei Industrieprodukten gelten. Einheitlich, ohne Fremdstoffe und in perfekter Farbe liegen sie im Verkaufsregal auf. Ohne die Hilfe von Pflanzenschutzmitteln wäre das aber kaum möglich.

Sie tragen seltsame Namen wie Cypermethrin, Dimethenamid-P oder Glyphosat und sind bei einem grossen Teil der Bevölkerung alles andere als Sympathieträger. Wer ihnen trotzdem wohlgesinnt ist, nennt sie Wirkstoffe, die anderen sprechen eher von Gift. Bei den Pflanzenschutzmitteln kreisen die Gedanken vieler zuerst um tote Tiere, vergiftete Flüsse oder kranke Menschen.… mehr

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