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Kategorie: Blog

Migrationsprobleme auch auf dem Acker

erdmandel

Es sieht nett aus und die Spanier stellen aus seinen Mandeln sogar ein traditionelles Erfrischungsgetränk her. Doch eigentlich ist Erdmandelgras ganz böse! Es zählt zu den Topunkräutern weltweit. Seine Knöllchen – die Erdmandeln – liegen tief im Boden und vermehren sich dort explosionsartig. Die Bekämpfung gilt als äusserst schwierig. Seit ein paar Jahren setzt sich Erdmandelgras auch auf Schweizer Äckern fest, eingeschleppt vermutlich mit Gladiolenzwiebeln. Es verbreitet sich seither munter weiter, über Karottenwascherden beispielsweise oder überregional eingesetzte Zuckerrübenerntegeräte.… mehr

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Gemüse-Sorten für die nächsten Generationen sichern

paprikaEin Nationaler Aktionsplan sorgt dafür, dass alte Gemüsesorten nicht vergessen gehen.

Die meisten professionellen Gemüseproduzenten verwenden heute bei ihren Kulturen Hybridsorten. Diese geben mehr Ertrag als traditionelle Sorten, minimieren die Anbaurisiken und liefern die homogene Qualität, die heute von den Abnehmern verlangt wird. Soweit so gut. Auf der Strecke bleiben aber Sorten, die heutigen Ansprüchen des Handels nicht mehr genügen. Schneller als man denkt, gehen sie für immer verloren. Und mit ihnen ganze Genpools, die vielleicht für spätere Generationen wieder von Interesse sind.… mehr

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«Der kleine Schweizer Markt muss sich dem Diktat der Saatgutkonzerne fügen.»

haeberliDer Saatgut-Experte Hans Häberli rät den Gemüseproduzenten im Interview zu einer Vorratshaltung um sich vor Lieferengpässen abzusichern. Er kritisiert zudem die marktdominierende Rolle der globalen Saatgutfirmen.

Die Gemüseproduzenten sind in Zukunft noch mehr auf krankheitsresistente Sorten angewiesen. Gibt es hier Neuigkeiten?
Hans Häberli: Die Entwicklung geht tatsächlich in Richtung krankheitsresistentere Gemüsesorten. Ein grosses Thema sind beispielsweise Kohlsorten mit Resistenzen gegen Kohlhernie, wo es nun bereits entsprechende Sorten gibt. Zudem wird nach Xanthomonas-Resistenzen gesucht. Es dauert aber viel länger, Krankheitsresistenzen in Sorten hineinzuzüchten als diese optisch zu verändern.… mehr

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Pilze bedrohen Spargeln

spargelnGegen Pilzkrankheiten in Spargel ist keine direkte Bekämpfung möglich. Umso wichtiger sind vorbeugende Massnahmen.

Wenn Teile des Spargelfeldes im zweiten oder dritten Standjahr braun bleiben, könnte das an einem Befall mit einem Fusarium-Pilz liegen. Hohle Wurzelschläuche und abgestorbene Pflanzen bestätigen den Befund. Häufig tritt in mit Fusarium befallenen Zellen auch Rhizoctonia auf. Hinweise dafür sind innen gesunde Spargeln, die aber aussen verfault sind. Eine direkte Bekämpfung sei bei beiden Krankheiten nicht möglich, sagte Hans Kling, Bereichsleiter Spezialkulturen am Strickhof in Wülflingen, wo im Dezember der bereits traditionelle Erfa-Nachmittag Spargel stattfand.… mehr

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Die Putzfrau verdient mehr

verarbeitung

14 Franken Stundenlohn: Würden Sie dafür am Morgen früh aufstehen? Erstaunlich viele Milchproduzenten machen dies offenbar auch noch zu diesem Hungerlohn. Zu diesem Schluss kommt zumindest das Berufsbildungszentrum Hohenrain, das Vollkostenrechnungen mit Buchhaltungsergebnissen von 258 Milchwirtschaftsbetrieben durchführte und dabei auf den besagten Durchschnittsverdienst kam. Wenn ich die Grafik dazu in der Bauernzeitung richtig analysiere, verdienten 60 Prozent der untersuchten Betrieben weniger als 15 Franken, 18 Prozent gar weniger als 10 Franken pro Stunde. Nur knapp ein Fünftel der Betriebe kam auf einen Stundenlohn von mehr als 20 Franken.… mehr

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