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Autor: David Eppenberger

In 12 Minuten von + 20 °C nach Minus 24 °C

Frigemo zählt beim Tiefkühlgemüse zu den Schweizer Pionieren. Wichtigste Rohstoffe sind Erbsen und Bohnen, die das Unternehmen von Vertragsproduzenten in der Schweiz bezieht. Trotz Wirtschaftskrise rechnet der Geschäftsführer in den nächsten Jahren mit stabilen Produktionsmengen.

Eiskalte Luft bläst den feingeschnittenen Karottenwürfelchen im Froster der Frigemo in Mellingen AG entgegen. In der Apparatur wird durch das Herumwirbeln in der Luft verhindert, dass die Karotten ein paar Minuten später in gefrorenem Zustand aneinanderkleben. Nur gerade 12 Minuten dauert das Herunterkühlen von Plus 20 °C nach Minus 24 °C.… mehr

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Die Sache mit dem Marketing

Es überrascht niemanden, dass «PR-Übervater» Klaus Stöhlker weiss, wie man mit dem Käsemarketing-Budget die Welt auf den Kopf stellen könnte, wie die Bauernzeitung kürzlich schrieb. Er ist allwissend und hat bekanntlich die Weisheit mit Löffeln gegessen. Sein Angriff galt diesmal also der Switzerland Cheese Marketing AG (SCM), die für die Vermarktung der Schweizer Käse ein Budget von rund 50 Millionen Franken zur Verfügung hat. Das tönt nach viel. Red Bull beispielsweise gibt aber einen Drittel des Umsatzes für Marketingmassnahmen aus, konkret über 1,5 Milliarden Franken pro Jahr.… mehr

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Von Würmern und Fleischsuppen

Ein Mehlwurm-Süppchen zur Vorspeise, frittierte Heuschrecken als Hauptgang und zum Dessert ein Ameisen-Tiramisu. Insekten als Alternative zu Fleisch haben eine grosse Zukunft, schrieb Alimenta kürzlich. Insekten brauchten weniger Wasser, verursachten weniger Treibhausgase und der Anteil ungeniessbarer Körperpartien sei deutlich kleiner als bei den gängigen Nutztieren. Auch die Haltung habe Vorteile: Heuschrecken brauchten nach Aussagen des im Artikel portraitierten holländischen Forschers keinen «Auslauf», könnten also in Bodenhaltung oder in gestapelten Kisten erzeugt werden. Ob das bei Tierschützern gut ankommt?… mehr

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Alnatura kommt in die Schweiz

Es kommt Bewegung in die Biobranche: Mit Alnatura streckt die grösste Bio-Supermarktkette Deutschlands ihre Fühler in die Schweiz aus. Gemeinsam mit der Migros lanciert Alnatura ein neues Konzept für Bio-Märkte. Im Herbst soll es losgehen mit einem Pilotladen in Zürich-Höngg. Alnatura betreibt in Deutschland 67 Filialen mit einem Sortiment von 6000 Bioprodukten, davon 1000 unter der eigenen Marke. Die Kette erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von umgerechnet rund 560 Mio. Franken. Das Wachstum betrug entgegen dem Branchentrend in Deutschland 16 Prozent.… mehr

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Die Spezialisierung auf Radischen war eine gute Entscheidung

Jedes vierte Schweizer Radieschen kommt vom Betrieb von Frédéric Barth und Daniel Brandt. Der Schlüssel zum erfolgreichen Anbau bildet die jährlich in den Gewächshäusern durchgeführte Bodendämpfung.

Radieschen standen schon beim Vater von Frédéric Barth und Daniel Brandt hoch im Kurs. Doch mit dem Kauf der ersten Radieschen-Erntemaschine in der Schweiz überhaupt schlugen die Söhne vor über zehn Jahren einen neuen Kurs ein: Seither wachsen auf dem Betrieb in Ried bei Kerzers unter 2,5 Hektaren Glas nur noch Radieschen.… mehr

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