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Autor: David Eppenberger

Terrakotta Solardach auf Bauernhaus

Nur dank grosszügigen öffentlichen und privaten Förderungen war das farbige Solardach für Landwirt Alexandre Galley bezahlbar. Es erfüllt nun die hohe Ansprüche des Denkmalschutzes. Ein Solarexperte warnt aber davor, dunkle Dächer auf geschützten Bauten künftig nicht mehr zu bewilligen.

In den meisten Regionen der Schweiz tragen traditionelle Bauernhäuser braune Dächer. Sie prägen das Landschaftsbild schon seit Generationen. Die Energiestrategie 2050 macht einen massiven Zubau von Solarstrom-Anlagen nötig. Ein grosses Potential besteht in der Landwirtschaft. Mit ihren Scheunendächern hätten Bauern die Flächen, um grosse Mengen Strom zu produzieren, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in einem Interview Anfang Jahr.… mehr

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Stickstoff und Landwirtschaft: Beziehungsstatus kompliziert

Die in der Botschaft zur AP22+ vorgeschlagenen Massnahmen zur Reduktion der Stickstoffüberschüsse kommen bei vielen Bauern nicht gut an. Anstatt mit Einschränkungen wollen sie das Problem mit technischen Mitteln lösen.

Im Rahmen der AP22+ sollen die Stickstoffüberschüsse reduziert werden. Eine Massnahme ist die Reduktion der erlaubten Kühe pro Fläche.

Anfang letztes Jahrhundert gelang es dem Chemiker Fritz Haber erstmals, Stickstoff aus der Luft in einem technischen Verfahren in Ammoniak umzuwandeln: Der Kunstdünger war erfunden. Mit einem Kilogramm mineralischem Stickstoff konnte auf einen Schlag 12 kg mehr Getreide geerntet werden.… mehr

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Stickstoff aus dem Abwasser

Zurückgewonnener Stickstoff aus Klärschlamm könnte importierten Mineraldünger kompensieren und bliebe so im Kreislauf.

Klärschlamm ist seit 15 Jahren als Dünger verboten und wird deshalb als Siedlungsabfall in Schlammverbrennungsanlagen, Kehrichtverbrennungsanlagen oder Zementwerken verbrannt. Mit den jährlich in der Schweiz anfallenden rund 200’000 Tonnen Klärschlamm gehen auch für die Landwirtschaft wichtigen Nährstoffe Phosphor und Stickstoff verloren. Beim Phosphor verlangt eine Verordnung, dass er ab 2026 aus Klärschlamm oder Klärschlammasche zurückgewonnen und verwertet werden muss. Bei konsequenter Anwendung würde der Import von mineralischem Rohphosphat hinfällig.… mehr

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Weniger Plastik im Kompost

Kompostierer Martin Leuenberger fischt regelmässig nicht biologisch abbaubare Plastiksäcke aus dem Grüngut.

Bio Suisse schreibt in einer neuen Weisung bis 2024 eine Reduktion auf einen maximalen Anteil von 0,05 Prozent Kunststoff in Kompost vor. Komposthersteller setzen deshalb für die Aussortierung von Plastik viel Personal und teures Gerät ein.

Wenn der Grüngutlastwagen in Pratteln seine Heckklappe öffnet und das eingesammelte Material herauskippt, ist das immer ein bisschen eine Wundertüte. Wie viele Fremdstoffe tauchen heute zwischen den Ästen, verblühten Blumen oder dem Grünschnitt auf?… mehr

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Planet of the humans: Meine Filmkritik

«Planet of the Humans» macht einen Rundumschlag gegen die Erneuerbaren Energien. Wer das macht, sollte es mit den Fakten genauer nehmen.

Der Film trifft ein paar wunde Punkte der sogenannten erneuerbaren Energien (EE). Doch grundsätzlich ist das Ganze sehr einseitig und dazu – was naheliegend ist – ziemlich auf die USA bezogen. Die Herstellung von Biodiesel (Ethanol) aus Pflanzen ist – was ich bis jetzt so gelesen habe – tatsächlich ökologisch unsinnig. Oft wird er aus intensiven Ackerkulturen (Mais, Soja) gewonnen und der Energie-Input, um ihn herzustellen, ist grösser, als das, was aus ihm herauskommt.… mehr

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