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Autor: David Eppenberger

«Ab nächstem Jahr ist bei Bewässerungswasser eine Risikoanalyse nötig»

Thomas Wyssa spricht im Interview mit dem «Gemüsebau» über Hygiene auf Schweizer Gemüsebaubetrieben. Der Präsident der VSGP-Kommission SAGÖL weist darauf hin, dass Bewässerungswasser ab nächstem Jahr neu einer Risiko-analyse unterzogen werden muss.

Wir befinden uns im Jahr Eins nach dem Aufkommen von Ehec in Deutschland mit den bekannten negativen Folgen für die Schweizer Gemüsebranche. Was hat sich bei der Hygiene seither in der Branche geändert?
Thomas Wyssa: Grundsätzlich schauen alle Gemüseproduzenten noch einmal mehr auf die Hygiene als vorher und haben zusätzliche Massnahmen ergriffen.… mehr

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Sauglatte Bio-Welt

Der Schweizer Detailhandel ist stark umkämpft. Differenzierung ist angesagt, um sich von den anderen abzuheben. Das Bio-Mäntelchen eignet sich gut dafür, kaum jemand zieht es sich nicht über. Zurzeit fällt die mediale Bio-Offensive der beiden Grossverteiler Migros und Coop auf. Rappende junge Burschen und eine singende Blondine auf einem idyllischen Biohof sind es bei Coop. Zu viert fahren sie in karierten Hemden auf einem polierten Hürlimann Traktor-Oldtimer durch die Hofeinfahrt, führen den Mist auf einer hölzernen Schubkarre und melken natürlich von Hand.… mehr

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Hafer anstatt Diesel: Unkraut hacken mit Arbeitspferden

Bei David Meister hacken Boris und Merlin das Unkraut in den Randen. Die beiden Freiberger-Walache sind mehr als eine Ergänzung zum üblichen Maschinenpark auf dem vielfältigen Betrieb.

Seltsames Gerät steht auf dem Steigackerhof in Kefikon TG herum. Hackgerät, Pflanzensetzmaschine oder Güllefass erscheinen irgendwie untersetzt. Kein Wunder, denn sie sind auf eine Zugkraft von bloss einem oder höchstens zwei PS ausgerichtet. David Meister gehört zu den wenigen Bauern in der Schweiz, die mit Arbeitspferden arbeiten. Landwirte älterer Generation schütteln in Erinnerung an die harten Arbeitsalltage von früher den Kopf, wenn sie den Biobauern mit seinen Freiberger-Walachen auf dem Acker sehen.… mehr

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Vertragsanbau beim Verarbeitungsgemüse bewährt sich

Die wichtigsten Verarbeitungsgemüse werden in der Schweiz seit Jahren im Vertragsanbau produziert. Dieser sorgt trotz Preisdruck für relativ klare Verhältnisse.

Die Anbauer von Verarbeitungsgemüse haben gute Jahre mit in einzelnen Regionen sehr hohen Erträgen hinter sich. Das führte besonders im letzten Jahr zu vollen Lagern bei den Abnehmern. Die Verarbeitungsfirmen reagierten deshalb mit teilweise starken Kürzungen der Vertragsanbauflächen in diesem Jahr. Auch heuer sollen bereits im August erste Bohnen gemulcht worden sein, weil das Plansoll offenbar schon erfüllt war.… mehr

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Anbauflächen für Dörrbohnen von China in die Schweiz zurückgeholt

Der Unternehmer Philipp Käppeli produziert Dörrbohnen aus Schweizer Rohstoffen. Seit der Inbetriebnahme der modernen Trocknungsanlagen im Jahr 2008 nimmt die Produktion stetig zu. Vom Erfolg profitieren auch die einheimischen Bohnenproduzenten.  

Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren Dörrbohnen in Schweizer Küchen unverzichtbar. Mit dem Aufkommen neuer Konservierungsmethoden nahm ihre Bedeutung aber stark ab. Geblieben ist ein Marktvolumen von schätzungsweise 500 Tonnen Dörrbohnen, die heute jährlich in der Schweiz beispielsweise auf Berner Platten oder in Eintopfgerichten in den Tellern landen.… mehr

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