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Die Weichen sind auf Spezialisierung gestellt. Rund 35 Hektaren Mini-Romana baut die Gemüsebau Huber GmbH & Co im Baden-Württembergischen Friesenheim in diesem Jahr an. Die anderen Hauptkulturen sind Brokkoli, Eisberg und Kopfsalat. «Noch vor fünf Jahren wäre eine derart kleine Produktpalette für mich undenkbar gewesen,» sagt Berthold Huber etwas wehmütig. Als Vollblut-Gemüseproduzent war er sich viele Jahre gewohnt, ein breites Sortiment anzubauen. Berthold Huber führte den Familienbetrieb bis Ende des letzten Jahres in dritter Generation. Weil in der Familie keine Nachfolge in Sicht war, entschied er sich für den Verkauf des Unternehmens. Seit Anfang Jahr hält das Vermarktungs- und Produktionsunternehmen Gemüsering Stuttgart zusammen mit dem Produzenten Kars ten Grosshans hundert Prozent der Beteiligungen. Berthold Huber ist nun Angestellter des Unternehmens und mit Spezialaufgaben betraut. «Nach dem Unternehmenswechsel hat eine weitere Spezialisierung stattgefunden», sagt er. «Es ist vorbei mit der Gärtnerromantik», gibt Geschäftsführer Michael Stahl gleich noch einen oben drauf. Alles laufe in Richtung industrielle Produktion.
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Der Gemüsebau-Betrieb von Marcel Bosshard steht praktisch auf der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Dank einer Spezialregelung kann er seine Produkte zollfrei in der Schweiz vermarkten. Doch damit befindet er sich nur auf den ersten Blick in einer privilegierten Situation. Denn die Sonderrechte bringen viel Aufwand mit sich. Gleich neben dem Grenzübergang in Weil [...]
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