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Autor: David Eppenberger

Direktsaat von Chicoréewurzeln

In der Westschweiz experimentiert ein Betrieb mit Chicoréewurzeln im Direktsaatverfahren. Der Besuch vor Ort zeigte, dass diese Parzelle bei Starkregenereignissen deutlich weniger litt. Was fehlt, sind aber geeignete Direktsaat-Geräte für Gemüsekulturen.

Gemüsegärtner Andi Bühler in direkt gesäten Chicoréewurzeln.

Das Gewitter in der Region um Oppens VD Ende Juni war einmal mehr heftig. Trotzdem läuft Gemüsegärtner Andreas Bühler am nächsten Tag entspannt und ohne Dreck an den Schuhen über die Parzelle in Hanglage. Dort hatte der Lohnunternehmer vor ein paar Wochen Chicorée-Wurzeln direkt zwischen die abgefrorene Gründüngung ausgesät.… mehr

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Mit Komposttee Bakterien in den Boden bringen

Was bringt Komposttee wirklich? Gemüsegärtner Peter Zurbuchen stellte extra einen Mikro-biologen an, der untersucht, wie die Prozesse ablaufen und welche Effekte sie haben. Dabei wird auch Wurmkot oder Waldboden beigemischt.

Peter Zurbuchen (links) arbeitet mit dem Lebensmitteltechnologen Peter Schnyder am optimalen Komposttee.

Komposttee passt ganz gut in das aktuelle landwirtschaftliche Umfeld. Der Pflanzenschutz befindet sich bekanntlich gerade in einem gröberen Transformationsprozess, in dem Alternativen zu herkömmlichen Methoden intensiv gesucht werden. Der Komposttee stösst wohl auch deshalb in den letzten Jahren in der Schweizer Landwirtschaft auf ein zunehmendes Interesse.… mehr

Ein Kommentar

Konservierender Gemüseanbau: Bodenbewegungen reduzieren

Reduzierte Bodenbearbeitung ist in der übrigen Landwirtschaft so etwas wie das Gebot der Stunde. Versuche und Erfahrungen von einzelnen zeigen, dass dies auch in langdauernden Gemüsekulturen wie Kohl bereits funktioniert. 

Der Kohl wurde direkt in einen mit Strip-Till angelegten Streifen zwischen dem mit der Messerwalze abgelegten Grünschnittroggen gesetzt. 

Pflug, Grubber, Kreiselegge und zum Abschluss möglicherweise noch eine Bodenfräse sind die Mittel der Wahl bei der üblichen gemüsebaulichen Bodenbearbeitung. Ein möglichst «sauberer» Gemüseacker bietet immer noch die beste Umgebung, für eine optimale Entwicklung der Kulturen, um die verlangten Anforderungen der Abnehmer zu erfüllen.… mehr

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Reduktion von Pflanzenschutzmitteln mit Hilfe von Risiko-Scores

Das potenzielle Risiko eines Wirkstoffes bei der Anwendung lässt sich mit Hilfe des Risiko-Score berechnen. Dieser wird verwendet, um die vom Gesetzgeber verlangte Reduktion der Risiken bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu erreichen.

Mit Waschplätzen kann der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt bereits deutlich reduziert werden.

Der Bundesrat stellte Ende April das Verordnungspaket Parlamentarische Initiative 19.475 «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» vor. Ein Bestandteil ist die für die Gemüsebranche sehr anspruchsvolle Anforderung der geplanten Reduktion der Risiken von Pflanzenschutzmitteln um 50 Prozent bis 2027.… mehr

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Nach der Trockenheit kommt die Nässe

Viele Gemüsefelder versanken diesen Sommer im Regen. Zeitweise waren kaum mehr Schweizer Salate verfügbar. Problematisch wird es voraussichtlich mit den Lagerkarotten, weil viele Flächen erst spät ausgesät werden konnten.

Es ist schon speziell, wenn im Juli bei fast 40 Gemüsesorten Importe zugelassen werden müssen. Doch die Hagelzüge und vor allem die enormen Regenmengen trafen viele Schweizer Gemüseproduzenten und -produzentinnen in diesem Sommer hart. Betroffen waren mehr oder weniger alle Regionen in der Schweiz, was eher selten ist.… mehr

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