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Autor: David Eppenberger

Wegweisender Bundesgerichtsentscheid  

Gewächshausgemüse galt lange als nicht landwirtschaftliches Produkt ohne Grenzschutz. Erst eine Beschwerde vor Bundesgericht brachte vor 50 Jahren die Wende. An einem Anlass feierte die Branche den wegweisenden Entscheid von damals.

Es waren strube Zeiten für die Gemüsebranche nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach den Boomjahren folgte der Katzenjammer mit der Überflutung mit billigem Importgemüse. Erst die mit der Verabschiedung des Landwirtschaftsgesetzes im Jahr 1952 eingeführte Importregelung brachte den Grenzschutz, welcher den Gemüsebetrieben wieder Profite ermöglichte. Allerdings gab es einen groben Schönheitsfehler: Denn vom Schutz waren die Gemüse aus den Gewächshäusern explizit ausgenommen.… mehr

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Gourmet-Nüsslisalat aus dem Freiland

Gemüsegärtner Thomas Käser machte aus einem Massenprodukt eine Spezialität. Auf dem Aargauer Gemüsebaubetrieb dreht sich im Winter alles um im Freiland ausgesäten Nüsslisalat. Dieser ist heute im Premium-Segment der Grossverteiler gelistet.

Nüsslisalat-Ernte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im geschützten Zelt.

Es ist noch dunkel, dazu eiskalt und neblig an diesem Januarmorgen auf dem Feld bei Fislisbach AG, wo der Nüsslisalat auf einer Fläche von drei Hektaren steht. Doch im Erntezelt ist bereits Licht und die Heizung sorgt für eine wohlige Umgebung.… mehr

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Cybersecurity auf Gemüsebaubetrieben: «Wir raten, kein Lösegeld zu zahlen!»

Der Cybersicherheits-Experte Hans-Peter Käser erklärt im Interview, wie sich Gemüsebaubetriebe vor Cyberattacken schützen können. Dazu gehören unter anderem der präventive Schutz der Systeme sowie die regelmässige Sicherung der Daten.

Gemäss Informationssicherheitsgesetz (ISG) besteht eine Meldepflicht bei Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen, zu denen auch Gemüsebaubetriebe zählen. Was bedeutet das?

Hans-Peter Käser: Gemäss Artikel 74b Absatz P ISG gilt für Betriebe eine Meldepflicht bei Cybervorfällen, wenn sie Produkte des täglichen Bedarfs herstellen. Dazu gehören auch Gemüsebaubetriebe mit mehr als 50 Angestellten und 10 Millionen Franken Jahresumsatz.… mehr

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Hofübergabe: «Fehlt das Vertrauen, wird es schwierig!» 

Viele Betriebe warten zu lange mit der Regelung der Hofnachfolge. Besonders im kapitalintensiven Gemüsebau braucht es eine professionelle Begleitung, um unerwünschte Spätfolgen zu verhindern. Der Experte Christoph Beyeler äussert sich dazu im Interview.

Christoph Beyeler bewirtschaftet selbst einen Landwirtschaftsbetrieb und weiss deshalb, wovon er spricht.

Welchen Fehler begehen landwirtschaftliche Betriebe am häufigsten, wenn es um die Hofnachfolge geht? 

Häufig warten sie zu lange, bis sie eine professionelle Begleitung beiziehen. Hofübergaben finden in der Regel höchstens zweimal im Leben statt.… mehr

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Hofübergabe: Auf dem eigenen Betrieb schnuppern

SwissSkills-Sieger Janik Guggisberg arbeitet auf dem elterlichen Gemüsebaubetrieb in Tägertschi BE. Er will so herausfinden, ob für ihn eine Betriebsübernahme infrage kommt. Zusätzliches Rüstzeug holt er sich mit der Ausbildung zum Betriebsleiter.

Janik Guggisberg arbeitet auf dem Betrieb der Eltern mit und bereitet sich auf die Hofübernahme vor.

Hinter dem Bahnhof von Tägertschi  BE die Strasse runter, vorbei an den vielfältigen Gemüsefeldern, Ökonomiegebäuden, Verarbeitungshallen, Wohnhaus und Folientunneln. Hier kommt das Gemüse von den rund 35 Hektaren Anbauflächen des Gemüsebaubetriebs von Urs und Doris Guggisberg zusammen.… mehr

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