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Kategorie: Blog

Nur schlechter Kompost stinkt

Der Humusverlust auf intensiv genutzten Böden ist beträchtlich. Mit der Ausbringung von Kompost kommt organische Masse zurück in den Boden. Doch die «richtige» Herstellung von Kompost ist nicht ganz ohne. 

Es war eine Hiobsbotschaft für den Gemüsegärtner Rolf Etter von der Betriebsgemeinschaft bioleguma, als das fribourger Kantonsgericht im Herbst die bereits erteilte Baubewilligung für die geplante Kompostieranlage in Ried wieder aufhob. Eines der Hauptargumente der Einsprecher war die befürchtete Geruchsbelastung der Nachbarn. Das zeigt: Kompost hat einen schlechten Ruf.… mehr

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Präventiv gegen Erosion

Dammkulturen sind besonders anfällig auf starken Regen. Es gibt einige technische Möglichkeiten, um Erosion zu verhindern. Doch vor allem sollten die Dämme nicht aus zu feiner Erde bestehen.

Der Dyker wirkt zwischen den Dämmen.

Nicht der schönste Damm ist der beste Damm. Ist die Erde nämlich zu fein und enthält nur wenig Struktur, dann ist der Damm insbesondere bei Starkregen anfällig auf Erosion. Der «Fünflibertest» zeigt auf, ob der Boden zu fein bearbeitet wurde. Dazu legt man einen Doppelmeter so aus, so dass sich ein Rechteck von 40 auf 60 cm ergibt.… mehr

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Aus für den Erdpresstopf?

Der Bundesrat will den vollständigen Ausstieg aus der Verwendung von Torf. Das Bundesamt für Umwelt strebt deshalb in diesem Jahr eine Absichtserklärung zur Reduktion des Torfeinsatzes mit der Gemüsebranche an. 

Er gehört anbautechnisch auf Profigemüsebaubetrieben seit den 70iger Jahren zur Grundausstattung. Ein grosser Teil des Anbausystems ist nach ihm ausgerichtet. Das liegt an seinen speziellen Substrat-Eigenschaften, welche eine unerreichte Homogenität und Festigkeit erlauben. Die halbautomatischen oder automatischen Pflanzmaschinen sind ganz danach ausgerichtet. Dank seines hohen Torfgehaltes kann er bis zum 21-Fachen des Eigengewichts an Wasser und darin gelösten Nährstoffen speichern und bei Bedarf an die Jungpflanze abgeben.… mehr

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Plötzlich ohne rechte Hand

Nach einem schweren Arbeitsunfall vor etwas mehr als einem Jahr will Dominik Howald nur eines: So schnell wie möglich wieder als Landwirt arbeiten.

Dominik Howald verlor bei einem Arbeitsunfall seine rechte Hand.

Bis spät in der Nacht war Dominik Howald am Vorabend noch auf dem Kartoffelfeld unterwegs. Am folgenden Morgen steht der gelernte Landmaschinenmechaniker dann bereits wieder auf dem Acker in Dettligen, wo er im Lohn für seinen Arbeitgeber Seeland BIO unterwegs ist. Er sieht den bedeckten Himmel.… mehr

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Wer erntet künftig das Biogemüse?

Janos Akbari aus Afghanistan und Solomon Kaleab aus Eritrea arbeiten als Festangestellte auf dem Gemüsebaubetrieb in Bibern.

Der Biogemüseanbau ist sehr arbeitsintensiv. Doch die Rekrutierung von Arbeitskräften wird immer schwieriger. Der zunehmende Kostendruck in der Branche macht das Ganze nicht einfacher.

In Grossbritannien bleibt das Gemüse auf den Feldern liegen, weil es zu wenig Erntehelfer hat. In Deutschland fehlen polnische Spargelstecher und in Kalifornien mexikanische Salatpflücker. Der Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft ist ein weltweites Phänomen. Wie sieht es in der Schweiz aus?… mehr

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