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Kategorie: Blog

Wegweisender Bundesgerichtsentscheid  

Gewächshausgemüse galt lange als nicht landwirtschaftliches Produkt ohne Grenzschutz. Erst eine Beschwerde vor Bundesgericht brachte vor 50 Jahren die Wende. An einem Anlass feierte die Branche den wegweisenden Entscheid von damals.

Es waren strube Zeiten für die Gemüsebranche nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach den Boomjahren folgte der Katzenjammer mit der Überflutung mit billigem Importgemüse. Erst die mit der Verabschiedung des Landwirtschaftsgesetzes im Jahr 1952 eingeführte Importregelung brachte den Grenzschutz, welcher den Gemüsebetrieben wieder Profite ermöglichte. Allerdings gab es einen groben Schönheitsfehler: Denn vom Schutz waren die Gemüse aus den Gewächshäusern explizit ausgenommen.… mehr

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Gourmet-Nüsslisalat aus dem Freiland

Gemüsegärtner Thomas Käser machte aus einem Massenprodukt eine Spezialität. Auf dem Aargauer Gemüsebaubetrieb dreht sich im Winter alles um im Freiland ausgesäten Nüsslisalat. Dieser ist heute im Premium-Segment der Grossverteiler gelistet.

Nüsslisalat-Ernte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im geschützten Zelt.

Es ist noch dunkel, dazu eiskalt und neblig an diesem Januarmorgen auf dem Feld bei Fislisbach AG, wo der Nüsslisalat auf einer Fläche von drei Hektaren steht. Doch im Erntezelt ist bereits Licht und die Heizung sorgt für eine wohlige Umgebung.… mehr

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Solaranlage auch ohne eigenes Dach

In der Schweiz können Mietende via Genossenschaften in Solarstrom investieren, ohne ein eigenes Dach zu besitzen. Genossenschaften bauen und verwalten Anlagen. Landwirtschaftsbetriebe oder Gewerbetreibende profitieren, indem sie Dächer vermieten oder günstigen Solarstrom beziehen.

Die Solaroffensive in der Schweiz spielt sich primär auf den Dächern der Gebäude ab. Nun sind wir bekanntlich ein Volk von Mietenden. Einige von ihnen würden trotz fehlendem Dach ganz gerne in eine Solarstrom-Anlage investieren. Das können sie dank der zahlreichen Solargenossenschaften, die es in der Schweiz bereits gibt.… mehr

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Cybersecurity auf Gemüsebaubetrieben: «Wir raten, kein Lösegeld zu zahlen!»

Der Cybersicherheits-Experte Hans-Peter Käser erklärt im Interview, wie sich Gemüsebaubetriebe vor Cyberattacken schützen können. Dazu gehören unter anderem der präventive Schutz der Systeme sowie die regelmässige Sicherung der Daten.

Gemäss Informationssicherheitsgesetz (ISG) besteht eine Meldepflicht bei Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen, zu denen auch Gemüsebaubetriebe zählen. Was bedeutet das?

Hans-Peter Käser: Gemäss Artikel 74b Absatz P ISG gilt für Betriebe eine Meldepflicht bei Cybervorfällen, wenn sie Produkte des täglichen Bedarfs herstellen. Dazu gehören auch Gemüsebaubetriebe mit mehr als 50 Angestellten und 10 Millionen Franken Jahresumsatz.… mehr

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Hofübergabe: «Fehlt das Vertrauen, wird es schwierig!» 

Viele Betriebe warten zu lange mit der Regelung der Hofnachfolge. Besonders im kapitalintensiven Gemüsebau braucht es eine professionelle Begleitung, um unerwünschte Spätfolgen zu verhindern. Der Experte Christoph Beyeler äussert sich dazu im Interview.

Christoph Beyeler bewirtschaftet selbst einen Landwirtschaftsbetrieb und weiss deshalb, wovon er spricht.

Welchen Fehler begehen landwirtschaftliche Betriebe am häufigsten, wenn es um die Hofnachfolge geht? 

Häufig warten sie zu lange, bis sie eine professionelle Begleitung beiziehen. Hofübergaben finden in der Regel höchstens zweimal im Leben statt.… mehr

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