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eppenberger-media gmbh Beiträge

Schweizer Ingwer-Anbau auf dem Prüfstand

Im letzten Jahr gelangte mit Ralstonia pseudosolanacearum verseuchter Ingwer in Schweizer Folienhäuser. Dank dem Pflanzenpass konnten die Wege rückverfolgt und die Bestände vorerst eliminiert werden.

Der Befall führt zu welken Blättern und Fäulnis des Wurzelstocks
Der Befall mit dem Bakterium führt zu welken Blättern und Fäulnis des Wurzelstocks

Der Anbau von Ingwer erlebte in den letzten Jahren in der Schweiz so eine Art Mini-Boom. Nur wenige Gemüsebaubetriebe bauen ihn aber in etwas grösserem Stil an, meistens wird er in kleinen Mengen für die Direktvermarktung produziert. In diesem Jahr erhielt der Anbau von Schweizer Ingwer allerdings einen empfindlichen Dämpfer: Auf 16 Bio-Betrieben in neun Kantonen wurde in Ingwerpflanzungen das Bakterium Ralstonia pseudosolanacearum nachgewiesen.… mehr

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Frische Winter-Tomaten aus dem Tessin

Der Gemüsebaubetrieb Orticola Bassi nutzt im Gewächshaus künstliches Licht. So wachsen die Yoom-Tomaten auch in den lichtarmen Wintermonaten. Finanziell geht das auf, weil der Abnehmer einen Preis bezahlt, der die höheren Produktionskosten abdeckt.

Die Tomaten wachsen im Winter mit Hilfe von künstlichem Licht.
Die Yoom-Tomaten im Tessin sind im Winter auf die Hilfe von künstlichem LED-Licht angewiesen.

Währenddem die Gewächshäuser in der übrigen Schweiz auf die neue Saison vorbereitet werden, befinden sich die Cherry-Tomaten von Orticola Bassi in S.Antonino TI Ende Dezember im Vollertrag. Möglich macht dies vor allem eine künstliche Beleuchtung, die das in dieser Jahreszeit fehlende natürliche Licht ausgleicht.… mehr

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Demeter-Gemüseanbau im Grossformat

Der Gemüsebaubetrieb Imhof Bioprodukte baut in der Agglomeration von Zürich gross­flächig Demeter-Gemüse an. Die Düngung beispielsweise ist hier deutlich strenger geregelt als bei «normalem» Bio. Betriebsleiter René Sgier nimmt die Herausforderung an.

René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.
René Sgier ist Betriebsleiter bei Imhof Bioprodukte in Schwerzenbach.

Nach Wanderjahren durch verschiedene Biobetriebe landete der Norddeutsche René Sgier vor zehn Jahren auf dem Biobetrieb Eichhof der Familie Imhof in Schwerzenbach. Neben der Kräuter- und Blumenproduktion fand er dort Gemüsefelder vor, die höchstens «extensiv» bewirtschaftet wurden.… mehr

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«Wir galten als realitätsferne Spinner»

Martin Lichtenhahn prägte den Schweizer Biogemüse-Anbau in den letzten Jahrzehnten. Er baute einst selbst Biogemüse an, arbeitete als Händler und lobbierte auf politischer Ebene. Er war aber vor allem als Berater tätig. Im Interview blickt er nun zurück. 

Martin Lichtenhahn hat den Anbau von Schweizer Biogemüse geprägt.

Als die Partnerin von Martin Lichtenhahn vor über 40 Jahren eine Stelle im Seeland antrat, war ihm das gerade recht. Denn der diplomierte Agronom ETH interessierte sich sehr für Spezialkulturen – dabei war er von der Kulturvielfalt von Gemüse besonders angetan.… mehr

Ein Kommentar

Schweizer Solaroffensive bleibt «Made in China»

Die Solarfirma Meyer Burger will sich bei der Modulproduktion mehr auf den amerikanischen Markt konzentrieren. Damit droht die beabsichtigte Wiederansiedlung der Solarindustrie in Europa endgültig zu scheitern.

Befürchtet hatte ich es ja schon länger: Als Kleinaktionär von Meyer Burger erlebe ich seit Monaten die Erosion des Aktienkurses hautnah mit. Die Ankündigung respektive Androhung der Schliessung des erst gerade gebauten Produktionswerks von Meyer Burger in Deutschland führte zu einem weiteren Absturz der Aktie. Die Schuldigen an der Misere sind ausgemacht: «Ein starker Anstieg der chinesischen Produktionsüberkapazitäten sowie von Indien und den USA verhängte Handelsbeschränkungen führten im Jahr 2023 zu einem erheblichen Überangebot und einer beispiellosen Verzerrung auf dem europäischen Solarmarkt», schreibt Meyer Burger in einer Medienmitteilung.… mehr

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