Blog

Verwöhnte Rinder im Appenzellerland

Bier in rauen Mengen und dazu täglich zwei Massagen. Für die zwanzig Rinder von Sepp Dähler in Stein AR ist das kein Traum, sondern Alltag. Die Futterbasis der Rinder bildet Biertreber, ein Malznebenprodukt, das bei der Bierherstellung entsteht. Heu und eine eigene Getreidemischung gibt es nur zur Ergänzung. Lieber Bier…

Zum ganzen Artikel

Papayas aus dem Herzen der Schweiz

An den Bananenbäumen hängen kiloweise reife Früchte in verschiedensten Farben und Grössen. Im dichten Wald mit buschigen Pflanzen stossen die gelb-grünen Papayas aus den Stämmen. Im Hintergrund plätschert das Wasser. Hier ist nicht Robinson Crusoe unterwegs, sondern Pius Marti. Und er lebt nicht auf einer einsamen Südseeinsel, sondern arbeitet als…

Zum ganzen Artikel

Entwicklung von Biogasanlagen stockt

Weil die gesetzlich festgelegte kostendeckende Einspeisevergütung für Strom (KEV) zu tief ist, werden weniger landwirtschaftliche Biogasanlagen gebaut als erhofft. Ein reiner Hofdünger-Bonus und die Aussicht auf den Erlös aus dem Verkauf von CO2-Equivalentpapieren könnten Abhilfe schaffen. 1,6 Millionen Kühe und Rinder, etwa gleich viele Schweine und 400’000 Schafe leben auf…

Zum ganzen Artikel

Schlittschuhlaufen im Wald

Immer im Winter wird der Waldweg zur Eisbahn. Unser Autor schnürte nach vielen Jahren wieder einmal die Schlittschuhe. Und verfehlte den Streckenrekord deutlich. Ein bitterkalter Wintertag im Albulatal. Hoffnungen auf Sonnenstrahlen bestehen von vornherein nicht, denn diese erreichen hier den Talboden in dieser Jahreszeit gar nicht erst. Ausgezeichnete äussere Bedingungen…

Zum ganzen Artikel

Energie von ganz unten

Es ist heiss unter der Schweiz. Doch die gigantischen Energiereserven schlummern weitgehend ungenutzt in der Tiefe. Das soll sich nun ändern. Mit dem ersten Schweizer Geothermie-Kraftwerk, das aus Erdwärme Strom herstellt. In Basel endete der Traum vor vier Jahren mit einem Erdbeben. St. Gallen will das erste Kraftwerk in der…

Zum ganzen Artikel

Der Traum vom Schal aus Schweizer Seide

Was macht ein Textil-Ingenieur, der auf dem zweiten Bildungsweg seinen Traumberuf Bauer gelernt hat? Er produziert Seide. Deshalb mästet Ueli Ramseier in Hinterkappelen BE nicht Rinder sondern Seidenraupen. Und auf dem Feld wachsen folglich nicht Gras sondern Maulbeerbäume. Diese bilden die Futterbasis für die gefrässigen Raupen. Nachdem sie sich einen…

Zum ganzen Artikel

Zürcher Bio-Soja für Schweizer Tofu

Bio-Getreidebauer Ueli Weidmann wird oft von Spaziergängern angesprochen, wenn er auf seinen Äckern arbeitet. Kein Wunder: Denn seine Felder liegen mitten im Naherholungsgebiet der Stadt Zürich in Schlieren; der Vorort gilt selbst schon als Stadt. Auffallend oft bleiben die Leute bei einer saftig grünen Kultur stehen: «Soja in der Schweiz?»…

Zum ganzen Artikel